Kalte Aussichten

Dauerfrost und Schnee: Winter nistet sich ein

Berlin - Der Winter nistet sich in Deutschland bis mindestens nächste Woche ein. Bei Dauerfrost schneit es immer wieder, und der Schnee bleibt auch liegen. Auch tagsüber herrscht Frost.

Höchstens am Oberrhein könne die Temperatur auch mal knapp über die 0-Grad-Marke steigen, sagte Stefan Bach vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag. In Schleswig-Holstein kam es zu mehreren Lastwagen-Unfällen und auch an Rhein und Ruhr brachte der Schnee den Berufsverkehr ins Schlittern.

Japan erlebt den heftigsten Schneefall seit sieben Jahren. In weiten Teilen des Landes sorgte dieser für Chaos und Stillstand. Im Osten des Landes seien innerhalb von neun Stunden acht Zentimeter Schnee gefallen, teilte das staatliche Wetteramt mit. Soviel Schnee habe es zuletzt im Januar 2006 gegeben. Laut einem Bericht des nationalen Fernsehsenders NHK wurden in Tokyo und Umgebung bei Unfällen fast 900 Menschen verletzt.

Tipps für kalte Tage

Tipps für kalte Tage
Reichlich Wasser trinken gilt im Winter genauso wie in den heißen Sommermonaten. Der Kreislauf braucht bei tiefen Temperaturen genauso viel Flüssigkeit wie bei höheren Temperaturen. © dpa
Tipps für kalte Tage
Kaffee wärmt zwar für kurze Zeit, verschlechtert aber auf lange Sicht die Durchblutung. Die Folge: man friert weiter. © dpa
Tipps für kalte Tage
Schnaps soll angeblich gegen die klirrende Kälte helfen - ein Irrglaube. Alkohol ist bei Minus-Temperaturen sogar gefährlich, weil er die Blutgefäße weitet. Wer getrunken hat, merkt oft nicht, dass der Körper auskühlt. © dpa
Tipps für kalte Tage
Mal abgesehen von den vielen giftigen Stoffen in Zigaretten, verengt das Rauchen auch die  Blutgefäße und lässt die Hauttemperatur sinken. Raucher frieren also schneller. © dpa
Tipps für kalte Tage
Rohkost ist gesund - in der kalten Jahreszeit kühlt sie den Körper allerdings aus. Wer es warm haben will, greift lieber zu Suppen und Eintöpfen . © dpa
Tipps für kalte Tage
Wichtig für die Körperwärme von innen ist Vitamin E. Es ist zum Beispiel in Vollkornprodukten, Nüssen, Weizen- und Maiskeimöl enthalten. Auch heiße Schokolade hilft. © dpa
Tipps für kalte Tage
Warm einpacken hilft Menschen zwar gegen die Kälte, Hunde sollten aber nur dann Kleidung tragen, wenn sie entweder sehr klein oder krank sind. © dpa
Tipps für kalte Tage
Kaum Sorgen müssen sich Katzenliebhaber um ihre Vierbeiner in den kalten Monaten machen: Die Tiere wissen genau, wie viel Kälte sie vertragen. © dpa
Tipps für kalte Tage
Kinder spielen in der kalten Jahreszeit gerne im Schnee. Da sie oft jedoch nicht merken, dass sie auskühlen, sollten die Eltern darauf achten, dass ihre Sprösslinge nicht zu lange draußen bleiben. © dpa
Tipps für kalte Tage
Frische Luft ist für Kleinkinder gesund - auch bei Minustemperaturen. Wenn die Kinder über vier Wochen alt sind, steht einem ausgedehnten Spaziergang nichts im Wege. Allerdings sollte man das Kind warm anziehen und das Gesicht mit einer Wetterschutzcreme einfetten. © dpa
Tipps für kalte Tage
Wer auch bei sibirischen Temperaturen Schmuck tragen will, sollte wissen, dass Metall bei Minustemperaturen an der Haut festfrieren kann. Also lieber auch mal ohne Ohrringe auf die Straße gehen. © dpa

In Ungarn behinderten Schneefälle im Westen des Landes den Verkehr schwer. In den Bezirken Vas, Zala und Veszprem blieben Lastwagen an mehreren Stellen hängen oder rutschten in den Straßengraben. Am Tag zuvor waren in Ungarn bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gefallen. Nach Angaben der Polizei erfror ein Mensch. Das Ungarische Sozialforum, eine regierungsunabhängige Organisation, gab bekannt, dass in Ungarn seit dem Herbst rund 130 Kältetote zu beklagen sind.

In Belgien schneite es vor allem im nördlichen Landesteil Flandern. Im Küstenort Ostende lag ein zehn Zentimeter dicker Schneeteppich - das hat es nach Angaben von Meteorologen zuletzt im Dezember 1985 gegeben. Am meisten Schnee meldete die Wetterstation in Semmerzake in Ostflandern, schrieb die belgische Nachrichtenagentur Belga. Dort erreichte die weiße Pracht eine Höhe von elf Zentimetern. Trotz des Wetters lief das Bus- und Zugverkehr außer wenigen Verspätungen normal, auch am Flughafen Brüssel gab es keine größeren Probleme. Die niederländischen Nachbarn registrierten wegen starken Schneefalls landesweit 1000 Kilometer Stau.

In Spanien gaben die Behörden am Dienstag Unwetterwarnungen für die Pyrenäen und die Region Navarra im Norden des Landes wegen starker Schneefälle. In den Pyrenäen wurde nach Angaben des Wetteramts stellenweise bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwartet. Im Baskenland traten in der Gegend um die Küstenstadt San Sebastián nach heftigen Regenfällen einige kleinere Flüsse über die Ufer.

dpa

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