Fragwürdige Unterrichtsmethode

Religionslehrer zeigt Drittklässlern echte Leiche

Zürich - Ein Religionslehrer wollte in der Schweiz seinen Schülern das Thema Tod näher bringen. Dazu zeigte er den Drittklässlern eine echte Menschenleiche. Die Eltern sind empört.

Der Pastoralreferent wollte die Schüler in Immensee auf die Erstkommunion vorbereiten. Als es um das Thema Sterben ging, hatte er eine recht fragwürdige Idee. Wie 20min.ch berichtet, entschied er sich kurzerhand, die Achtjährigen mit in eine Totenkapelle zu nehmen. Dort präsentierte er den Kleinen eine aufgebahrte Leiche.

Die Eltern der Schüler erfuhren erst im Nachhinein von der Aktion. Sie sind wenig begeistert. Ihr Sohn habe nun Verlustängste und Schlafstörungen, zitiert 20min.ch eine Mutter. Eine andere Mama berichtet von Alpträumen ihres Sprößlings.

Der Lehrer rechtfertige sich zunächst: "Innerhalb der Vorbereitungen auf die erste heilige Kommunion muss den Kindern das Thema Sterben und Tod vermittelt werden." Allerdings räumte er dann ein: "Was ich tat, war ein Fehler."

ole     

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