Erziehungstipp

Resilienz fördern: Kinder nicht in Watte packen

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Kinder sollten lernen, positiv zu bleiben - auch, wenn es mal nicht so gut läuft. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Eltern prägen ihre Kinder. Dessen sollten sie sich bewusst sein und Eigenschaften wie die seelische Widerstandsfähigkeit fördern.

Hamburg (dpa) - Ein Kind sollte nicht immer in Watte gepackt werden. Denn so kann nur schwierig die Fähigkeit entwickeln, später im Leben mit Rückschlägen und Misserfolgen umzugehen.

Um seelische Widerstandsfähigkeit - die sogenannte Resilienz - zu erlernen, müsse ein Kind auch mal einen Fehltritt erleben. Nur so mache es die Erfahrung, dass es sich selbst helfen kann, heißt es in der Zeitschrift "Kinder" (Ausgabe April 2017). Wichtig für Eltern ist aber auch, das Kind zu loben, Anteil zu nehmen und es wertzuschätzen.

"Wer seine Kinder in einem geschützten Feld experimentieren lässt und sie nicht ständig als überbehütende Helikoptereltern daran hindert, eigene spielerische Erfahrungen zu machen, der gibt ihnen die Chance, durch entdeckendes Lernen eine besonders zuversichtliche Grundhaltung dem Leben gegenüber zu erwerben", wird die Psychologin Lilo Endriss im Text zitiert. Ein solches "geschütztes Feld" kann zum Beispiel ein Hobby des Kindes wie ein Mannschaftssport sein.

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