Richard Overton

Bankbetrüger zocken 112-Jährigen ab

+
Richard Overton (112) ist der älteste Mann in den USA.

Er liebt Zigarren und Whisky, hat einen Account auf Instagram - und ist 112 Jahre alt. Nun haben Betrüger den wohl ältesten Mann der USA auf dreiste Weise abgezockt.

Austin - Bankbetrüger haben die Ersparnisse des wohl ältesten Mannes der USA geraubt. Der oder die Täter müssten die Daten gekannt haben, mit denen sich der 112 Jahre alte Richard Overton bei der Bank identifiziere, teilte die Polizei am Montag (Ortszeit) US-Medien zufolge mit. Wie viel Geld der Weltkriegsveteran verloren hat, blieb zunächst unklar. Angehörige sprachen „USA Today“ gegenüber von einem „großen Geldbetrag“. Abbuchungen zeigten, dass das Geld für den Kauf von Staatsanleihen genutzt worden sei, hieß es.

Der 112-Jährige lebt demnach vor allem von den Einkünften einer Spendenkampagne, die 2016 ins Leben gerufen wurde, um seine Pflege im eigenen Haus zu finanzieren. 320.000 Dollar kamen dabei zusammen.

Richard Overton (112) liebt Zigarren und Whisky

In US-Medien wird Overton, der im Zweiten Weltkrieg unter anderem in Pearl Harbor und Okinawa (Japan) stationiert war, regelmäßig für seinen Lebenswandel gefeiert. Berühmt wurde er mit einem Interview, das er dem Sender Fox vor seinem 107. Geburtstag gab. Er werde den Tag mit Zigarren und Whisky auf der Veranda verbringen, sagte er. Whisky sei eine gute Medizin.

Auch auf Instagram ist Overton vertreten. Etliche Bilder zeigen ihn mit Zigarre, bei Veteranentreffen - oder auch beim Handschlag mit Ex-US-Präsident Barack Obama.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.