Breivik-Prozess: Richterin weint im Gerichtssaal

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Auch die Richterin im Prozess gegen den Massenmörder Anders Behring Breivik lassen die grausamen Details des Massakers an 69 Opfern auf der Insel Utøya nicht unberührt.

Oslo - Auch die Richterin im Prozess gegen den Massenmörder Anders Behring Breivik lassen die grausamen Details des Massakers an 69 Opfern auf der Insel Utøya nicht unberührt.

Die Gerichtsvorsitzende Wenche Elisabeth Arntzen hat am Montag nach Berichten norwegischer Medien aus dem Gerichtssaal mehrfach Tränen getrocknet, als Anwälte Gedenkworte an die Opfer verlasen, von denen das jüngste ein 15 Jahre altes Mädchen war.

Der rechtsradikale Täter hörte unbewegt zu und erklärte, er könne sich an die am Montag zur Verhandlung anstehende Tötung von 12 Jugendlichen im Insel-Café nicht im Detail erinnern. Sein Ziel sei gewesen, dort “so viele wie möglich hinzurichten“, sagte der 33- Jährige nach Angaben der Zeitung “VG“ aus dem Gerichtssaal.

Breivik-Prozess: Hier ist der Mörder zu Tränen gerührt

Zum ersten Mal seit Beginn des Prozesses zeigt Andres Breivik Gefühle. © dpa
Der Grund: Das Gericht zeigt ein Video, dass der Attentäter im Internet hochgeladen hatte. © dpa
Dem 33-Jährigen traten Tränen in die Augen, als er das Machwerk wieder sah, das er vor den Anschlägen von Oslo und Utøya mit 77 Toten im Internet hochgeladen hatte. © dpa
Am Montag hat in Norwegen die Verhandlung gegen Anders Behring Breivik begonnen. Die Richter müssen vor allem entscheiden, ob Breivik zurechnungsfähig ist. © dpa
Das wird für den weiteren Prozess entscheidend sein. © dpa
Im Gerichtssaal streckte der geständige Attentäter seinen Arm mit geballter Faust aus. © dpa
Breivik
Im Gerichtssaal streckte der geständige Attentäter seinen Arm mit geballter Faust aus. © dpa
Die Richterin Wenche Arntzen eröffnete die Verhandlung. © dpa
Anders Behring Breivik machte deutlich, dass er das Gericht nicht anerkennt © dpa
Anders Behring Breivik im Gerichtssaal. © dpa
Die Staatsanwältin Inga Bejer Engh trägt die Anklageschrift vor © dpa
Anders Behring Breivik im Gerichtssaal. © dpa
Anders Behring Breivik im Gerichtssaal. © dpa
Breivik mit seinem Verteidiger Geir Lippestad © dpa
Breivik mit seinem Verteidiger Geir Lippestad © dpa
Breivik Prozess Bilder
Der geständige norwegische Attentäter Anders Behring Breivik muss sich ab Montag für den Tod von 77 Menschen verantworten. © dapd
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Vor dem Gericht wurde zum Gedenken der Opfer eine Rose festgebunden. © dpa
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Anders Breivik wird vom Gefängnis zum Gericht gebracht. © dpa
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Anders Breivik wird vom Gefängnis zum Gericht gebracht. © dpa
Breivik Prozess Bilder
Das öffentliche Interesse an dem Fall ist enorm. © dpa
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Das öffentliche Interesse an dem Fall ist enorm. © dpa
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Das öffentliche Interesse an dem Fall ist enorm. © dpa
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Der geständige norwegische Attentäter Anders Behring Breivik muss sich ab Montag für den Tod von 77 Menschen verantworten. Vor dem Amtsgericht Das öffentliche Interesse an dem Fall ist enorm.Oslo ist er wegen Terrorismus und vorsätzlichen Mordes angeklagt. © dpa
Breivik Prozess Bilder
Das psychiatrische Expertenteam im Gerichtssaal. © dpa
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Das psychiatrische Expertenteam im Gerichtssaal. © dpa
Das öffentliche Interesse am Prozess ist groß: Journalisten im Presseraum des Gerichtsgebäudes. © dpa
Von dort verfolgen Reporter aus der ganzen Welt den Prozess auf großen Leinwänden. © dpa
Die Anwälte des wegen Massenmordes Angeklagten Norwegers Anders Behring Breivik, (l-r) Odd Ivar Groen, Tord Jordet, Vibeke Hein Baera und Geir Lippestad © dpa
Die Anwälte des wegen Massenmordes Angeklagten Norwegers Anders Behring Breivik, (l-r) Geir Lippestad, Vibeke Hein Baera, Odd Ivar Groen und Tord Jordet © dpa
Die Anklage zeigt Waffen und Hilfsmittel, die von Breivik benutzt wurden. © dpa
Die Anklage zeigt Waffen und Hilfsmittel, die von Breivik benutzt wurden. © dpa
Die Anklage zeigt Waffen und Hilfsmittel, die von Breivik benutzt wurden. © dpa

Breivik hatte am 22. Juli letzten Jahres zunächst eine Bombe in Oslo detonieren lassen. Dabei starben acht Menschen. Dieses Verbrechen und das anschließende Massaker beim sozialdemokratischen Jugend-Ferienlager auf Utøya begründet er als “notwendig“ beim Kampf gegen Zuwanderung aus der islamischen Welt und gegen die Befürworter einer multikulturellen Welt. Als wichtigste offene Frage beim Osloer Prozess bis zum 22. Juni gilt die Zurechnungsfähigkeit des geständigen, aber nicht reuigen Täters.

dpa

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