70.000 Menschen betroffen

Riesen-Evakuierungsaktion in Thessaloniki wegen Bombenfund

+
Auf dem Grundstück dieser Tankstelle wurde der Blindgänger entdeckt. Die Bombe liegt in etwa fünf Metern Tiefe. Foto: Giannis Papanikos

Thessaloniki (dpa) - In der nordgriechischen Metropole Thessaloniki hat wegen der Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg eine riesige Evakuierungsaktion begonnen.

Nach Schätzungen der Behörden müssen bis zu 70.000 Menschen vorübergehend ihre Häuser verlassen. Mit der Entschärfung der Bombe wird am frühen Nachmittag gerechnet.

"Falls einige Einwohner bleiben sollten, werden sie dies auf eigene Gefahr tun", sagte der Gouverneur der Region, Apostolos Tzitzikostas, im Fernsehen. Griechische Medien berichteten, viele Menschen hätten sich geweigert, ihre Wohnungen zu verlassen.   

"Es ist die größte Evakuierungsaktion in Friedenszeiten in der Geschichte des Landes", sagte der Regionalgouverneur. Betroffen sind alle Einwohner im Umkreis von 1900 Metern um den Fundort neben einer Tankstelle in den Stadtteilen Ampelokipi und Kordelió. Dutzende Krankenwagen und mehr als 100 Busse standen bereit.

Die Bombe war bei Bauarbeiten entdeckt worden. In der Region befinden sich Treibstoffdepots, der Hafen der Stadt sowie der Güterbahnhof.

Video mit der Bombe des Nachrichtenportals toprotothema

Karte der Evakuierungsregion

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.