XXL-Kondom für den Verhüterli-Erfinder

+
Mit einem Kondom im XXL-Format wollte die polnische Stadt Konin an den Erfinder Julius Fromm erinnern.

Warschau/Konin - Mit einem Riesenkondom wollten die Bürger der polnischen Geburtsstadt des Erfinders Julius Fromm an seine Verdienste erinnern - und stießen dabei auf geteiltes Echo:

Mit einem Riesenkondom hat eine Bürgerinitiative in der polnischen Geburtsstadt von Julius Fromm an den Erfinder des modernen Verhüterlis erinnert - und dabei nicht nur Freunde gewonnen. Zu Fromms 128. Geburstag überzogen die Aktivisten den Brunnen im Zentrum der Stadt Konin mit einem Riesenpräservativ. Das berichtete der private Fernsehsender TVN24 am Freitag. Die Idee sei zwar umstritten, er wolle aber den großen Bürger der Stadt vor dem Vergessen bewahren, sagte Bartosz Jedrzejczak von der Bewegung Aktion-Konin zur Begründung.

Ein Sprecher der Stadtverwaltung war dagegen weniger begeistert: Konin würde nun im ganzen Land mit Kondomen in Verbindung gebracht.

Fromm (1883-1945) hatte bis zu seinem zehnten Lebensjahr in Konin gelebt. 1893 wanderte er mit der Familie nach Berlin aus. 1914 gründete der jüdische Kaufmann im Prenzlauer Berg eine Fabrik für Gummiwaren und erfand das nahtlose Kondom aus Naturkautschuk. 1916 brachte er sein erstes Markenkondom “Frommser“ auf den Markt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.