Robert Kennedys Mörder wird nicht begnadigt

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Robert Kennedy wurde 1968 erschossen.

Los Angeles - Der Mörder von Robert F. Kennedy muss weiter hinter Gitter bleiben. Die Gefängnisbehörden in Kalifornien lehnten am Mittwoch das 14. Gnadengesuch von Sirhan Sirhan ab.

Die Begnadigungskommission habe die Anträge immer wieder abgewiesen, weil Sirhan (66) weder Reue zeigte, noch die Verantwortung für die Tat übernahm, berichtete die “Los Angeles Times“. Die nächste Prüfung steht in fünf Jahren an.

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Sirhan, ein in Jerusalem geborener Palästinenser, hatte Kennedy am 5. Juni 1968 in Los Angeles erschossen, Stunden, nachdem dieser die Vorwahlen in Kalifornien zur Kür des demokratischen Präsidentschaftskandidaten gewonnen hatte. Sirhan habe damit gegen Kennedys pro-israelische Haltung protestiert, hieß es damals. Fünf Jahre zuvor war Kennedys Bruder, Präsident John F. Kennedy, in Dallas (Texas) erschossen worden.

Sirhan wurde 1969 zunächst zum Tode verurteilt. Nach der Aussetzung der Todesstrafe in Kalifornien im Jahr 1972 wurde die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt.

dpa

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