Die Farbe des Winters

Rot! Rot! Rot!

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Die Farbe der Liebe und Leidenschaft erobert die Wintermode.

Dieser Modetrend kommt rechtzeitig zu Weihnachten: Rote Kleidungsstücke werden nun getragen - vor allem die Farbe von satten Tomaten und dunklem Rotwein. Auch an Silvester sollte die festliche Farbe zum Einsatz kommen - denn das soll Glück fürs neue Jahr bringen.

Die Farbe der Liebe und Leidenschaft erobert die Wintermode: Rot in allen Variationen schenkt der grauen Jahreszeit einen knalligen Farbtupfer. „Angekündigt hatte sich dieser farbenfrohe Trend bereits im Sommer“, sagt die Imageberaterin Ines Meyrose aus Hamburg. „Jetzt hat sich diese Tendenz ganz durchgesetzt.“ Allerdings: „Waren in den Sommermonaten vor allem klare, leuchtende Töne gefragt, so ist winterliches Rot wärmer und ein wenig gedeckter. Tomatenrot, Bordeaux oder Burgunder sind die Farben, die man jetzt am häufigsten sieht.“

Doch nicht nur die Tatsache, dass diese Farbe trübe Tage aufhellt, macht sie zur idealen modischen Ergänzung für den Winter. „Rot erweckt den Eindruck von Luxus“, erklärt Personal Shopper Andreas Rose aus Frankfurt am Main. „Ein roter Kaschmirpullover, dazu eine Hose in einem Nudeton ? das wirkt immer edel und ist überhaupt nicht aufwendig zu stylen.“

Rot zu Pink ist out

 Wozu trägt man Rot in diesem Winter? „Auf jeden Fall nicht im Color Blocking, also zu anderen kräftigen Tönen“, findet Maria Hans, Personal Stylistin aus Hamburg. „Kombinationen wie dunkles Rot mit Pink oder Orange sind definitiv out.“ Hans rät zu klassischen Zusammenstellungen wie Rot zu Grau, Schwarz oder Jeans. „Zu einem dunklen Rot passen Accessoires in Cognac sehr schön“, so Meyrose.

Modeberaterin Tina Kramhöller aus Köln erklärt eine Kombi-Regel: „Man wirkt immer perfekt gekleidet, wenn man zu einem klassischen Kostüm in Schwarz oder Anthrazit rote Accessoires wie Handtasche, Schuhe oder einen schönen Schal trägt.“ Auf den Laufstegen wurde Rot auch vielfach mit anderen Tönen der gleichen Grundfarbe kombiniert.

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Rot ist Trend

Dafür braucht man aber Fingerspitzengefühl. „Wer sich unsicher ist, ob zwei verschiedene Nuancen wirklich zusammenpassen, achtet am besten darauf, dass diese farblich deutlich auseinander liegen“, erklärt Meyrose. „Sonst hat man schnell den Effekt, dass die Farben sich beißen. Darüber hinaus sollten die einzelnen Rottöne nicht zu leuchtend sein, wenn man sie zusammentragen möchte.“ Ein gutes Gespür für die Wirkung von Farben benötigt man auch, wenn gemusterte Teile in Rot kombiniert werden sollen. „Am einfachsten ist immer nur ein Stück mit Dessin zu tragen“, sagt Kramhöller. Der Rest bleibe einfarbig. „Sonst wirkt das Outfit unruhig und damit unharmonisch.“

Wem die Signalfarbe für Kleidung generell zu auffallend ist, muss auf diesen Trend dennoch nicht verzichten. „Schon Nagellack und Lippenstift in einem leuchtenden Rot setzen Akzente“, erläutert Maria Hans. Und Andreas Rose ergänzt: „Toll sehen auch Handschuhe in Rot aus, beispielsweise mit silbernen Nieten verziert.“ (dpa)

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