Rotkreuz-Auto während des Einsatzes geklaut

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Im Kreisverkehr endete die Verfolgungsjagd

Bergheim - Vor einem brennenden Haus ließ ein Einsatzleiter vom Roten Kreuz sein Auto stehen. Als er zurückkehrte, war der Wagen verschwunden. Es kam zu einer filmreifen Verfolgungsjagd.

Um zwei Uhr in der Früh geht in der vergangenen Nacht der Alarm in einer Logistikfirma im österreichischen Bergheim los. Es brennt! Die freiwilligen Feuerwehren der Gegend brausen los, ebenso ein Rettungsfahrzeug vom Roten Kreuz, der Einsatzleiter in seinem Wagen hinterher. Vor Ort angekommen, hastet er sofort zu der Lagerhalle - um keine Zeit zu verlieren, schaltet er beim Aussteigen aus seinem Wagen Motor und Blaulicht gar nicht erst aus. Wie sich herausstellt, haben Einbrecher Geld oder andere wertvolle Gegenstände in dem Gebäude gesucht und dann Stoffballen im Erdgeschoss angezündet. Als sich der Einsatzleiter ein Bild von der Situation gemacht hat, will er zu seinem Auto zurückkehren. Doch das ist verschwunden! Ein Feuerwehrler erzählt dem verdutzten Mann, er habe das Fahrzeug gerade wegfahren sehen.

Die Bilder vom Einsatz

Bergheim: Rotkreuz-Auto während des Einsatzes geklaut

Eine Großfahndung wird ausgelöst, auch Polizeistreifen aus Bayern helfen bei der Suche mit. Dank des eingebauten Navigationsgerätes ist es zum Glück nicht allzu schwer, den Verbleib des Autos auszumachen - weit ist es nicht gekommen. Es folgt eine Verfolgungsjagd mit einem filmreifen Ende: In einem Kreisverkehr fährt ein Polizeiauto in das gestohlene Fahrzeug hinein und zwingt es so zum Halten.

Der Autodieb leistet keinen Widerstand, als ihn die Polizisten von insgesamt drei Streifen festnehmen. Ob er auch der Einbrecher ist (bzw. einer von ihnen), steht noch nicht fest, die Ermittler gehen aber davon aus.

tz

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