"Rudelgucken" steht jetzt im Duden

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Das ist "Rudelgucken": Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft jubeln im Juni 2010 zu Beginn des WM-Spiels Deutschland - Ghana beim Public Viewing im Olympiastadion in München.

Köln - Die Wortschöpfung “Rudelgucken“ als deutscher Ausdruck für Public Viewing hat es in Duden geschafft. Das teilte der Westdeutsche Rundfunk am Freitag mit.

Der WDR-Hörfunksender 1Live hatte zur Fußball-Europameisterschaft 2008 Hörervorschläge gesammelt, um einen Ersatz für den englischen Begriff zu finden.

Im Wörterbuch wird Rudelgucken nun erklärt als gemeinsames Anschauen von Veranstaltungen, die meist auf öffentlichen Plätzen auf Großbildleinwänden übertragen werden. Das Wort habe eine “lockere Art“ und entspreche der respektlosen Sprache des Alltags, erläuterte Duden-Redaktionsleiter Werner Scholze-Stubenrecht in der WDR-Mitteilung. “Alle anderen Eindeutschungsversuche hatten bisher keinen messbaren Erfolg.“ Der Begriff Rudelgucken findet sich bereits in der neuen Online-Ausgabe des Wörterbuchs.

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dpa

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