Kein anderer deutscher Tierpark zeigt diese Art

Rüsselhündchen sind neueste Bewohner des Frankfurter Zoos

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Ziemlich niedlich und selten: Der Frankfurter Zoo ist aktuell der einzige Tierpark Deutschlands der die Rotschulter-Rüsselhündchen beheimatet. Ursprünglich kommen die Insektenfresser aus Afrika. 

Zwei Rüsselhündchen sind die neuesten Bewohner des Grzimekhauses im Frankfurter Zoo. Um die Tiere an die neue Umgebung zu gewöhnen, gibt es noch keinen Augenkontakt zu den Besuchern.

Die Scheiben des Geheges blieben bis auf weiteres gekalkt, teilte Zoo-Sprecherin Caroline Liefke am Montag mit.

Die bis zu 700 Gramm schweren Tiere mit rotbraun und schwarz schimmerndem Fell und dunklen Knopfaugen kommen aus dem Zoo von Rotterdam, wo sie im vergangenen Juni geboren wurden. "Damit sind wir momentan der einzige Zoo in Deutschland, der Rotschulter-Rüsselhündchen hält", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch.

Mit Hunden haben die ursprünglich in Kenia und Tansania beheimateten Tiere übrigens nichts zu tun. Die kleinen Waldbewohner, die sich vor allem von Insekten ernähren, fallen in ihrer Heimat höchstens streunenden Hunden zum Opfer. Da sie in monogamen, lebenslangen Gemeinschaften leben, dürften die Frankfurter Neuzugänge Artgenossen nicht zu sehr vermissen. Zudem muss es nicht bei nur zwei Rüsselhündchen bleiben, so Niekisch. "Wir hoffen, dass sich das Paar schnell bei uns wohlfühlen wird und sich zu gegebener Zeit Nachwuchs einstellt." (dpa)

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