Über 50 Verletzte bei Unglück

Bus mit Betreuern und 38 Kindern prallt in Krankenwagen - jetzt gibt es traurige Gewissheit

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Busunfall in Schleswig-Holstein: Viele Kinder wurden verletzt. Ein Betreuer ist zwei Tage nach dem Unglück gestorben.

Bei einem schweren Busunglück sind 52 Menschen verletzt worden. Ein Reisebus prallte  frontal mit einem Rettungswagen zusammen. Nun ist ein Fahrgast verstorben.

Dahme - +++Update vom 2. Juli 2018 +++ Zwei Tage nach dem tragischen Busunfall in Schleswig-Holstein ist ein 22 Jahre alter Betreuer einer Jugendgruppe aus Hessen gestorben. Er sei in einem Lübecker Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, teilte die Polizei am Montag mit. 

Ein Reisebus mit 38 Kindern und mehreren Betreuern war bei Rüting in der Gemeinde Grömitz nördlich von Lübeck frontal mit einem Rettungswagen zusammengestoßen. Dabei waren insgesamt 52 Menschen verletzt worden. Die aus dem Schwalm-Eder-Kreis südlich von Kassel stammenden Kinder waren auf dem Rückweg von einer Veranstaltung in ihr Jugendlager in Dahme an der Ostsee.

Busunglück auf dem Rückweg von einem Ausflug

Bei einem Busunglück in Schleswig-Holstein sind am Samstag 52 Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Nach Angaben der Lübecker Polizei stieß ein Reisebus mit einer Kindergruppe an Bord auf einer Landstraße zwischen Lensahn und Cismar nördlich von Lübeck am Samstagabend mit einem entgegenkommenden Rettungswagen zusammen.

Der Bus wollte demnach einem haltenden Auto über die Gegenfahrbahn ausweichen, wo es denn zu dem Zusammenstoß kam. Der Wagen hatte wegen des herannahenden Rettungswagens gestoppt.

Der Reisebus war mit 42 Kindern und Jugendlichen sowie weiteren Betreuern auf dem Rückweg von einem Ausflug und wollte zurück in ein Ferienlager. Zwei Insassen des Busses wurden bei dem Unfall schwer verletzt, sie wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. 42 weitere Passagiere wurden leicht verletzt.

Auch die beiden Besatzungsmitglieder des Rettungswagens erlitten leichte Verletzungen. Zur Ermittlung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Mehr zu diesem Unfall lesen Sie in der *Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen“. 

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