Ruhestand im Hörsaal: So funktioniert das Senioren-Studium

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Senioren können als Gasthörer die Universitäten besuchen. Foto: Friso Gentsch

Berlin (dpa/tmn) - Etwas Neues hören, neue Menschen kennenlernen, geistig fit bleiben: Aus diesen Gründen setzen sich Senioren im Ruhestand noch mal auf die Schulbank. Denn die Hochschulen bieten spezielle Programme für an.

Ein Studium im Ruhestand bietet vielen Senioren noch einmal neue Möglichkeiten, sich fortzubilden und Kontakte zu knüpfen. Etwa ein Drittel der deutschen Hochschulen bietet spezielle Senioren-Programme an, sagt Bernd Werner Schmitt vom Akademischen Verein der Senioren in Deutschland. An den anderen Unis könnten Rentner als Gasthörer studieren. Das gilt oft auch für Menschen ohne Abitur. Was genau angeboten wird und wo man sich anmeldet, können Interessierte bei den Unis erfragen.

Die Auswahl der Fächer ist groß: "Mit Ausnahme von Medizin, Zahnmedizin und Psychologie können in der Regel alle Studiengänge als Gasthörer belegt werden", sagt der Experte. Bei Fremdsprachen gebe es je nach Uni unterschiedliche Regeln. Bei Senioren besonders beliebte Fächer seien Philosophie, Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik. Die Gebühren für ein Senioren-Studium sind je nach Uni ganz unterschiedlich - pro Semester müssten Rentner etwa zwischen 30 und 300 Euro zahlen.

Einen Abschluss machen die meisten Senioren aber nicht - schließlich dient das Studium in der Regel nicht der Berufsqualifikation. Nach Angaben der Kontaktstelle "Studium im Alter" der Universität Münster studieren die meisten Rentner, um geistig fit zu bleiben, die Allgemeinbildung zu erweitern oder um die Zeit nach dem Beruf sinnvoll zu nutzen.

Überblick über die Programme der einzelnen Unis

Infos Senioren-Studienführer

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