"Das ist wie Reisen per Anhalter"

Chinesische Rucksacktouristin (19) bietet Sex gegen Schlafplatz

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Reisefreudig: Die 19-jährige Ju Peng aus Schanghai möchte die Welt bereisen. Finanzieren will sie sich das durch Sex mit fremden, reichen Männern.

Schanghai. Die Chinesin Ju Peng hat eine Anzeige ins Internet gestellt, die weltweit für Aufsehen sorgt: Die 19-Jährige Rucksacktouristin möchte sich eine Weltreise finanzieren, indem sie in jeder Stadt, die sie bereist, mit einem reichen Mann ins Bett steigt. Halb China hat sie auf diese Weise bereits durchquert, sagt sie.

Schnell geriet die Chinesin in den Focus der Medien: Die Daily Mailund der Mirror berichten über das kuriose Vorhaben der jungen Frau aus Schanghai.

Sie habe nicht genug Geld, um sich lange Reisen leisten zu können, sagt Ju Peng gegenüber der Daly Mail. Auf der Webseite Weibo.com, eine in China sehr beliebte Seite, die etwa mit dem Kurznachrichtendienst Twitter zu vergleichen ist, gab sie kurzerhand eine eindeutige Anzeige auf.

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Sie sei auf der Suche nach "Vorübergehenden Freunden" die "gut aussehen, unter 30 Jahre alt, kleiner als 1,75 Meter und - natürlich - reich" sein müssen. Diese Männer müssten dann die Kosten für die Reise in die jeweilige Stadt und alle Ausgaben, die Ju Peng während des Aufenthalts dort habe, bezahlen - und sich auch sonst groszügig zeigen, schrieb Peng.

"Im Gegenzug", so Peng weiter, "bekommen sie eine ganze Nacht mit mir, meine ungeteilte Aufmerksamkeit und die Chance, sich mit einem wirklich hübschen Mädchen zu zeigen."

In ihrer Heimat erntet die junge Frau dafür Kritik. So wendeten sich zahlreiche Nutzer an "Weibo" und beklagten, dass es sich bei Pengs Anliegen um nichts weiter handle, als Prostitution. Sie forderten, den Eintrag aus dem Portal zu entfernen. Weibo-Nutzer Hsin Tao schrieb etwa: "Wenn sie Geld dafür nimmt, wissen wir alle, als was wir sie bezeichnen müssen. Das ist wirklich ekelhaft!"

Ju Peng kann die Aufregung allerdings nicht verstehen. Es sei "in gewisser Weise, als würde man per Anhalter reisen", sagte sie dem Mirror. Dafür müsse man sich nicht schämen.

Von Moritz Schäfer

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