In Russland

Kirchen-Amokläufer bekennt sich schuldig

Moskau - Er hat eine Nonne und einen Gottesdienstbesucher erschossen: Einen Tag nach einem Amoklauf auf der russischen Insel Sachalin hat sich der mutmaßliche Täter schuldig bekannt.

Einen Tag nach einem Amoklauf in einer orthodoxen Kirche auf der russischen Insel Sachalin hat sich der mutmaßliche Täter schuldig bekannt. Der 1989 geborene Wachmann einer privaten Sicherheitsfirma habe die tödlichen Schüsse auf eine Ordensfrau und einen Mann gestanden, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft am Montag laut russischen Medienberichten mit. Gründe für die Tat habe er nicht genannt.

Mann soll betrunken gewesen sein

Der direkt nach dem Amoklauf festgenommene Mann war den Ermittlern zufolge betrunken. Psychiater sollen nun untersuchen, ob er schuldfähig ist. Der aus der Region stammende Schütze hatte während eines Gottesdienstes die Kirche gestürmt und zwei Menschen getötet sowie sechs verletzt.

Der Moskauer russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Todesopfer hätten versucht, den Eindringling abzuhalten, und seien als Helden gestorben.

Die Behörden wollen den Familien der Todesopfer laut russischen Medien umgerechnet etwa 42.000 Euro zahlen. Die Angehörigen der Verletzten sollen demnach etwa 21.000 Euro erhalten.

kna

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.