S21: Verletzter Demonstrant nicht vor Gericht 

Stuttgart - Der bei Stuttgart-21-Protesten am Auge schwer verletzte Rentner muss wegen eines Steinwurfs gegen Polizisten nicht vor Gericht.

Es werde keine Anklage geben, weil der Mann selbst geschädigt wurde, sagte eine Sprecherin des Stuttgarter Landgerichts am Freitag. Sie bestätigte damit einen Bericht der “Stuttgarter Zeitung“. Jedoch sehen die Ermittler die Vorwürfe als erhärtet an, dass der Mann einen Stein geworfen und damit Widerstand gegen Vollzugsbeamte und versuchte Sachbeschädigung begangen habe.

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

Der 67-Jährige war bei Protesten gegen das Bahnhofsprojekt am 30. September von einem Strahl eines Wasserwerfers getroffen worden. Er ist seitdem auf einem Auge blind und auf dem anderen Auge stark in seiner Sehfähigkeit eingeschränkt. Der umstrittene Polizeieinsatz hatte zahlreiche Verfahren nach sich gezogen.

Stuttgart 21: Wasserwerfer gegen Demonstranten

Stuttgart 21: Wasserwerfer gegen Demonstranten

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.