Tötung der Tiere eingeleitet

Sachsen: Erster Fall von Vogelgrippe in Geflügelbestand

Ortseingangsschild
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«Geflügelpest Sperrbezirk»: Ortseingangsschild in Dresden. Foto: Arno Burgi/dpa/Archiv

Das Bundesland Sachsen muss sich nach der Corona-Pandemie und der Afrikanischen Schweinepest nun mit der Geflügelpest auseinandersetzen.

Grimma (dpa) - In Sachsen ist der erste Fall von Geflügelpest in einem Unternehmen bestätigt worden. Betroffen ist ein Geflügelzuchtbetrieb im Landkreis Leipzig.

«Alle Tierhalter müssen sich jetzt an die erlassenen Vorschriften halten, um eine Ausbreitung der Vogelpest zu verhindern», erklärte die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). «Es ist schon sehr herausfordernd, dass nach der Corona-Pandemie und der Afrikanischen Schweinepest mit der Geflügelpest uns jetzt der dritte Krisenfall ereilt.»

Laut Gesundheitsministerium haben die Veterinärbehörden den Tierbestand sofort gesperrt. Die Tötung und Beseitigung der Tiere seien eingeleitet worden, hieß es. Unklar war, wie viele Tiere betroffen waren.

Die Geflügelpest wird seit mehreren Wochen in Norddeutschland neben Wildvögeln auch in zahlreichen Nutztierbeständen festgestellt. In Sachsen war im aktuellen Geschehen bisher nur ein Wildvogel im Landkreis Nordsachsen positiv getestet worden.

© dpa-infocom, dpa:201225-99-812983/3

Informationen des Friedrich-Loeffler-Institutes zur Geflügelpest

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