Tragischer Vorfall in London

Trauer um Tennis-Talent: Mädchen (9) stirbt - Vater wendet sich an die Öffentlichkeit

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Oftmals erinnern Kerzen und Stofftiere an ein verstorbenes Kind.

Sadie Bristow hatte eine steile Karriere vor sich, galt als eine der größten Tennis-Hoffnungen Großbritanniens. Doch nun ist das Mädchen tot. Die junge Britin wurde nur neun Jahre alt.

London - Sie war eine große Tennis-Hoffnung und die beste U9-Spielerin Großbritanniens. Nun ist Sadie B. tot. Das neunjährige Mädchen starb Mitte August völlig unvermittelt an einem allergischen Schock. „Unsere wunderschöne, talentierte und inspirierende Tochter ist leider von uns gegangen“, bestätigte Sadies Familie Anfang September auf Facebook. Tiefe Trauer bei der Familie aus England. 

Der britischen Seite Kent Online schilderte Sadies Vater nun die dramatischen Minuten, die sich in Whistable ereigneten. „Sie hatte draußen gespielt, als sie plötzlich rein kam und uns sagte, ihr gehe es nicht gut“, so Stewart Bristow. Sofort machte sich die Familie auf den Weg ins Krankenhaus, später wurde Sadie in eine Londoner Klinik geflogen. 

Vater von Sadie über dramatische Minuten: „Sie reagierte nicht auf die Behandlung“

„Bei einem anaphylaktischen Schock verschließen sich die Atemwege sehr schnell und sie reagierte nicht auf die Behandlung.“ 16 Mal wurde Sadie Adrenalin gespritzt, um sie am Leben zu halten - doch alle Bemühungen der Ärzte blieben am Ende unbelohnt. Das Mädchen erholte sich nicht mehr - nur kurze Zeit nach dem allergischen Schock hörte Sadies Herz auf zu schlagen.

Doch warum musste Sadie sterben? Das Mädchen litt offenbar an einer Milch-Unverträglichkeit. Doch habe sie laut Informationen der Eltern an dem Tag nichts zu sich genommen, was den allergischen Schock hätte auslösen können. 

Familie sammelt nun Spenden, um Bewusstsein für Allergien zu schärfen

Sadies Familie möchte nun das Vermächtnis ihrer Tochter aufrecht erhalten. Dafür hat sie eine Crowdfunding-Seite eingerichtet, auf der sie spenden sammelt, um das Bewusstsein für Allergien zu schärfen. „Sadie war eine Inspiration und wir möchten in ihrem Namen weiter inspirieren“, schrieb Vater Stewart auf der Spenden-Seite. „Ihre Leidenschaft, ihr Schwung und ihre Entschlossenheit haben sie dorthin gebracht, wo sie war, und wir werden alles dafür tun, um diese Stiftung in ihrem Sinne zu gründen.“

Gerade erst hatte ein anderer Todesfall in Großbritannien für Schlagzeilen gesorgt. Eine BBC-Moderatorin hatte emotionale Abschiedsworte auf Facebook gepostet - nur zwei Tage später war Rachel Bland tot.

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