Projekt von Arianespace

Satelliten für schnelles Internet ins All gebracht

Russische Sojus-Rakete
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Eine russische Sojus-Rakete hebt von der Startrampe des Weltraumbahnhofs Wostotschny ab. (Archivbild). Foto: Dmitri Lovetsky/AP/dpa

Wostotschny (dpa) - Der europäische Raketenbetreiber Arianespace hat weitere Satelliten zur besseren Internetversorgung auf der Erde ins All geschickt.

Am Freitagabend (Ortszeit) hob eine russische Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Wostotschny im äußersten Osten des Landes ab, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos über Twitter mitteilte. An Bord waren 36 Satelliten des britischen Kommunikationsunternehmens OneWeb.

Es war nicht der erste Start dieser Art: Insgesamt werden 672 Satelliten in die erdnahe Umlaufbahn gebracht - davon seien nun 110 oben, teilte Arianespace mit. Die Satelliten sollen auf der Erde ein Hochgeschwindigkeitsnetz für das Internet ermöglichen - zu Wasser, zu Land und in der Luft. Dazu sind bis Ende 2022 weitere Starts geplant.

OneWeb plant nach eigenen Angaben die Aufnahme kommerzieller Dienste bis Ende 2021. Die Konkurrenz ist groß: Milliardäre wie Tesla-Chef Elon Musk mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX wollen ebenfalls Satelliten-Netze zur Internet-Versorgung aufbauen.

Der Weltraumbahnhof Wostotschny rund 8000 Kilometer östlich von Moskau war erst 2016 eröffnet worden.

© dpa-infocom, dpa:201218-99-744482/2

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