Saudi-Arabien nach Hinrichtung in der Kritik

Jakarta - Nach einer Hinrichtung einer indonesischen Hausangestellten steht Saudi-Arabien unter Beschuss. Das Königreich Indonesien beschwert sich über mangelnde Kommunikation.

Die Hinrichtung einer indonesischen Hausangestellten in Saudi-Arabien hat am Sonntag Kritik aus dem Heimatland der Frau hervorgerufen. Es sei bedauerlich, dass das Königreich nicht erst die indonesischen Behörden informiert habe, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Damit sei das Recht ausländischer Gefangener auf konsularischen Beistand missachtet worden, hieß es.

Die Hausangestellte war im Januar 2010 festgenommen und von einem saudiarabischen Gericht zum Tode verurteilt worden, nachdem sie gestanden hatte, ihren Arbeitgeber ermordet zu haben. Berichten zufolge wurde sie am Samstag in Mekka enthauptet. Die Frau ist seit 2008 bereits die zweite indonesische Hausangestellte, die in Saudi-Arabien hingerichtet wurde. Eine weitere zum Tode verurteilte Indonesierin wartet noch auf die Vollstreckung ihrer Strafe.

dapd

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.