Schärfere Kontrollen nach Methadon-Tod

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Blumen, Gedenktexte und ein Bild erinnern am in der Nelson Mandela Schule in Hamburg an die verstorbene Schülerin Chantal.

Hamburg - Als Konsequenz aus dem Methadon-Tod einer Elfjährigen hat die Hamburger Sozialbehörde am Montag neue Regeln für die Vermittlung von Kindern in Pflegefamilien angeordnet.

Bevor die zuständigen Bezirke eine geeignete Pflegefamilie auswählen, müssen angehende Pflegeeltern und alle in dem Haushalt Lebenden künftig nicht nur ein Führungszeugnis, sondern auch ein Gesundheitszeugnis mit Drogentest vorlegen. So wollen die Behörden ausschließen, dass eine Suchterkrankung vorliegt. Zudem werden nach Angaben der Behörde alle 1300 Hamburger Pflegefamilien bis zum 15. Februar überprüft.

Die elfjährige Chantal starb am 16. Januar an einer Vergiftung mit der Heroin-Ersatzdroge Methadon. Das Kind lebte bei Pflegeeltern, beide sind drogenabhängig und in einem Methadon-Programm.

dpa

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