Er sitzt derzeit im Knast

USA schenken Hassprediger Masri Armprothesen

+
Der islamistische Hassprediger Abu Hamza al Masri

New York - Der islamistische Hassprediger Abu Hamza al Masri, der erst vor Kurzem von Großbritannien an die USA ausgeliefert wurde, bekommt neue Armprothesen. Bezahlt werden sie von der US-Regierung.

Der in den USA inhaftierte islamistische Hassprediger Abu Hamza al Masri erhält in der kommenden Woche neue Armprothesen. Die Prothesen sollten die Haken ersetzen, die er bisher verwendet habe, erklärte sein Anwalt Jeremy Schneider am Freitag nach einer Anhörung. Sein Mandant sei ein behinderter Mann und werde derzeit in einer Haftanstalt festgehalten, die auf behinderte Menschen nicht eingestellt sei.

Die Kosten für die Prothesen übernimmt die US-Regierung. Der in Ägypten geborene Hassprediger war zusammen mit vier weiteren Terrorverdächtigen kürzlich von Großbritannien an die USA überstellt worden. Dort wird ihm vorgeworfen, die Gründung eines Ausbildungslagers für Terroristen im US-Staat Oregon geplant zu haben. Außerdem soll er 1998 an einer Geiselnahme im Jemen beteiligt gewesen sein. Er hat sich für nicht schuldig erklärt.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.