Schlachten läuft schief: Schwein tötet Mann

+
Private Schlachtungen sind in Rumänien offiziell verboten.

Bukarest - In Rumänien ist ein Mann von seinem eigenen Schwein getötet worden, als er es gerade schlachten wollte. Das Tier wehrte sich mit einem fatalen Tritt, der Notarzt konnte nicht mehr helfen.

Anlässlich des Advents-Schlachtfests hatte sich der 49-Jährige aus dem Dorf Calimanesti in den Vorkarparten dem Tier mit einem Messer genähert, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax am Dienstag unter Berufung auf die Polizei. Als er zustechen wollte, trat das Tier gegen seine Hand, in der sich das Messer befand. Dabei rammte sich der Mann die Spitze versehentlich selbst in den Hals. Die von dabeistehenden Nachbarn gerufenen Notärzte konnten ihm nicht mehr helfen.

Die schrägsten Tiere der Welt

Die schrägsten Tiere der Welt

In Rumänien ist das Schweine-Schlachtfest im Familien- und Freundeskreis sowie das anschließende Zubereiten der Würste und Pasteten der Inbegriff der Adventszeit. Die Tiere werden das Jahr hindurch mit Blick auf Weihnachten gemästet. Obwohl private Tierschlachtungen mit dem Messer seit dem EU-Beitritt des Landes 2007 verboten sind, lassen sich viele Rumänen diesen Brauch nicht nehmen.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.