Schlag gegen Betrügerbande nach Angriffen auf Online-Banking

Osnabrück. Erfolg im Kampf gegen betrügerische Angriffe auf das Online-Banking: Die Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Polizei Cloppenburg haben eine internationale Phishing-Bande auffliegen lassen. Gegen acht Bandenmitglieder ergingen Haftbefehle, wie die Behörden am Freitag mitteilten.

Der von den Betrügern angerichtete Schaden betrage mindestens 1,3 Millionen Euro. Die Opfer erlitten den Angaben zufolge teils schwere Verluste - es seien große Teile ihrer Ersparnisse erbeutet worden. Schon im Dezember 2013 war es in 13 Fällen zu Haus- und Wohnungsdurchsuchungen bei mutmaßlichen Tätern gekommen.

Nach Angaben der Ermittler gingen die Täter hoch professionell und straff organisiert vor. Hacker spähten demnach zunächst mit Hilfe einer eigens programmierten Software die Kontozugangsdaten potenzieller Opfer aus, die Online-Banking nutzten. Gezielt suchten die Betrüger Bankkunden aus, die das sogenannte mTAN-Verfahren anwandten, bei dem eine Transaktionsnummer für eine Überweisung an das Mobiltelefon gesendet wird. Auch ging es vor allem um Kunden mit einem Guthaben von mindestens 50.000 Euro.

Die mutmaßlichen Täter kauften die erbeuteten Daten dann von den Hackern und setzten sie für betrügerische Überweisungen auf Konten von Geldwäschern ein. (dpa)

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