13 Tote, über 150 Verletzte

Schlimmes Feuerwerksunglück in Mexiko

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Soldaten sichern den Unglücksort, an dem Spurensicherer den Tathergang zu rekonstruieren versuchen.

Mexiko-Stadt - Eine Funke hat bei einer religiösen Prozession in Mexiko am Freitag eine Tragödie ausgelöst. Ein zu früh gezündetes Feuerwerk tötete mindestens 13 Menschen, über 150 wurden verletzt.

Nach Zeugenaussagen, die am Samstag die Zeitung „Excelsior“ veröffentlichte, stieß eine abgefeuerte Rakete gegen Stromleitungen und fiel auf die Menschenmenge. Eine weitere Rakete sei anscheinend gegen ein Fahrzeug geflogen, das auch mit Feuerwerk beladen war.

„Einige Menschen trugen Feuerwerk, es gab einen Funken und eine Kettenreaktion“, erklärte ein Sprecher des Zivilschutzes der Nachrichtenagentur dpa. Das Unglück ereignete sich in der Gemeinde Nativitas im Bundesstaat Tlaxcala, rund 120 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt. Die Prozession befand sich knapp 150 Meter von der Ortskirche entfernt, als das Unglück geschah.

„Eine Rauchwolke färbte den Himmel schwarz“, beschrieb ein Imbissverkäufer der Zeitung „Milenio“ die Lage nach der Explosion. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, mehrere von ihnen befanden sich in kritischem Zustand. Daher wurde befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte. Staatspräsident Enrique Peña Nieto sprach den Angehörigen der Opfer dieses „schrecklichen Unfalls“ sein Mitgefühl aus.

Das Abrennen von Feuerwerk ist in Mexiko häufig Bestandteil religiöser Feiern.

dpa

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