Erdbebenopfer in Türkei nach 91 Stunden gerettet

Istanbul - Retter haben 91 Stunden nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei einen verschütteten jungen Mann lebend geborgen.

Der 19-Jährige sei am Donnerstag in der Stadt Ercis aus den Trümmern eines fünfstöckigen Gebäudes gerettet worden, berichtete der türkische Fernsehsender NTV. Der Überlebende wurde in eine Krankenstation gebracht.

Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben am Donnerstag auf 523. Zudem sind 1650 Menschen verletzt, wie der Krisenstab der Regierung mitteilte.

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül kündigte für Freitag einen Besuch in dem Katastrophengebiet in der östlichen Provinz Van an. Dort hatte ein Erdbeben der Stärke 7,2 am Sonntag fast 2300 Häuser zerstört. Rettungsmannschaften suchen noch immer nach möglichen Überlebenden.

Schnee und Regen verschlimmert Lage

Regen und Schnee verschlimmern unterdessen die Lage von zehntausenden nach dem schweren Erdbeben im Südosten der Türkei obdachlos gewordenen Menschen.

Hilfskräfte verteilten am Donnerstag Zelte und die von Ankara in Anspruch genommenen Hilfslieferungen des Auslands begannen einzutreffen. Die türkische Regierung nahm nach anfänglichem Zögern die Hilfe an, um für die Überlebenden winterfeste Unterkünfte bereitstellen zu können. Außerdem gab sie Fehler bei der Verteilung von Hilfsgütern an die Überlebenden unmittelbar nach dem Erdbeben der Stärke 7,2 am Sonntag zu.

Erdbeben in Türkei: Hunderte Tote

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