Es schneit! - Der Winter erreicht Deutschland

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Eine leichte Schneedecke liegt am Montag bei Sonnenaufgang über den Kaskaden oberhalb von Kassel.

Berlin - Der Winter lässt grüßen: Schneeflocken haben in der Nacht zum Montag die höheren Berglagen in Deutschland in Weiß getaucht.

Es sei der erste nennenswerte Schneefall in diesem Winter, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Für den Start der Ski- und Rodel-Saison ist es aber noch zu früh. Im Norden sorgten Schnee und Hagel für zahlreiche Verkehrsunfälle.

Bayern

Schnee fiel auch in Teilen Bayerns, vor allem in den Alpen und den Gipfellagen des Bayerischen Waldes. Die meisten Flocken kamen auf der Zugspitze runter. Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) lagen 30 Zentimeter Schnee. Schneeschauer gab es zwar auch in München. Da es dort aber noch zu warm ist, blieb das Weiß nicht liegen. Für Skifahrer und Pistenbetreiber besteht dennoch Hoffnung auf einen baldigen Start in die Skisaison. Die Meteorologen erwarten in den nächsten Tagen in höheren Lagen 20 bis 60 Zentimeter Neuschnee.

Niedersachsen

In Niedersachsen musste der Straßendienst erstmals in dieser Saison wegen zugeschneiter Straßen im Oberharz ausrücken. Auf dem 971 Meter hohen Wurmberg zeigte sich die erste Winterpracht. Auf dem Brocken hatte es bereits im Oktober erstmals in dieser Saison geschneit. Am Wochenende wuchs die dünne Schicht auf dem 1142 Meter hohen Berg auf 15 Zentimeter an.

Hessen

Auch in Hessen blieben erstmals Flocken liegen. Auf der Wasserkuppe etwa, dem höchsten Berg des Landes, maßen die Wetterexperten bei Minusgraden rund zehn Zentimeter Schnee. Zwar sei Wintersport noch nicht möglich, sagte eine Sprecherin des Rhön Info Zentrums. “Aber man kann schon einen Schneemann bauen.“ Laut DWD soll in den kommenden Tagen mehr Schnee hinzukommen. Bleibt es so kalt, wollen Skilift-Betreiber mit der Kunstschnee-Produktion starten.

Der Winter kommt nach Deutschland

Der Winter kommt nach Deutschland

In Norddeutschland sorgten Schneematsch und Hageschauer indes für Glätte auf den Straßen. Auf der Autobahn 23 kam es zu sechs Unfällen mit einem Leichtverletzten. In Baden-Württemberg richteten Sturmböen Schäden an. Betroffen waren vor allem die Hochlagen des Schwarzwalds. Zahlreiche Autos und ein Haus wurden beschädigt. Wegen umgestürzter Bäume musste eine Bahnstrecke zeitweise gesperrt werden.

Nach dem Abzug von Tief Christoph kommt nun Kaltluft nach Deutschland. In den kommenden Tagen müsse daher mit Schauern und auch Kaltluftgewittern gerechnet werden, berichtete der DWD. In Lagen oberhalb von 400 Metern könne sich dadurch eine Schneedecke bilden, in flacheren Regionen werde es meist regnen.

dpa

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