Schock für Passagiere: Notlandung in Amsterdam

Amsterdam - Ein spanisches Passagierflugzeug musste am Donnerstag in Amsterdam notlanden. Die Gründe für den außerplanmäßigen Zwischenstop geben Rätsel auf.

Das Flugzeug vom Typ Airbus A320 der Fluglinie Vueling habe kurz nach dem Start nach Bilbao umgedreht, sagte Flughafensprecherin Nina Verweij. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Über den Grund für die Rückkehr nach Amsterdam und die Zahl der Passagiere an Bord gebe es zunächst noch keine Informationen, sagte Verweij. In einem A320 finden bis zu 220 Passagiere Platz.

NASA: Das sind die Passagier-Jets der Zukunft

Ende 2010 hat die US-Weltraumbehörde NASA mehrere Flugzeughersteller beauftragt, Konzepte für die Passagier-Jets der Zukunft auszuarbeiten. Wichtigste Vorgabe: Umweltfreundlichkeit! Das sind die Entwürfe: © NASA
Die Flugzeugschmiede Boeing darf bei den Gedankenspielen der NASA natürlich nicht fehlen. Schließlich hat das Unternehmen schon den Space Shuttle zu verantworten – der einem Passagierflugzeug wie wir es kennen stärker ähnelt als dieses Modell. Der extrem aerodynamische Flugkörper ähnelt eher militärisch genutzten Jets wie den berüchtigten Tarnkappenbombern. Doch dieses Passagierflugzeug ist ein Riese auf leisen Sohlen. Das geschwungene Heck mit zwei Seitenleitwerken soll als Schallschutz für die starken Turbinen dienen. Die große Flügelspannweite soll den Spritverbrauch reduzieren. © NASA
Das renommierte Massachusetts Institute of Technology hat diese spannende Studie entwickelt. Die Kabine der Piloten ist besonders breit, der Flieger selber ist für interkontinental Flüge geeignet. Die Maschine kann soviele Passagiere aufnehmen wie eine Boeing 777. Gleich der ganze Flugzeugrumpf soll die Lärmbelastung durch das Flugzeug abdämpfen. Die in den Flugzeug eingelassenen Düsen nutzen die Schubvektorsteuerung. das bedeutet, dass die Maschine durch gezieltes Richten des Abgasstrahls gelenkt werden kann. Für einen Platz unter den Top 3 der NASA reichte es aber nicht. © NASA
Dieses Konzept treibt die Aerodynamik auf die Spitze! Northrop Grumman ist bisher hauptsächlich im militärischen Bereich tätig und das sieht man diesem kühnen Modell deutlich an. Eigentlich besteht der Jet nur aus Flügeln. Auf ein Seitenleitwerk haben die Gestalter komplett verzichtet, die Konstruktion stabilisiert sich selbst. Die vier Rolls- Royce-Triebwerke sind in die Flügel integriert – so wollen die Designer maximalen Lärmschutz erreichen. Northrop Grummans Entwurf huldigt der eigenen Firmengeschichte: Der Tarnkappenbomber B-2 wurde ebenfalls von dem Konzern entwickelt. © NASA
Eigentlich sieht dieser Jet aus wie ein ganz normales Passagierflugzeug aus dem Jahr 2012. Der markante Unterschied: Die Flügel sind mit dem Seitenleitwerk am Heck verbunden. Seit drei Jahrzehnten experimentiert die Firma mit einem solchen Design. Die Umsetzung in die Realität scheint erst jetzt möglich, da ultraleichte Bauteile zur Verarbeitung zwingend nötig sind. Die Rolls-Royce-Liberty-Works-Ultra-Fan-Triebwerke am Heck können fünf Mal mehr Luft durch ihre Turbinen leiten als heutige Triebwerke – ein echtes Effizienz-Wunder! © NASA
Seit der Concorde- Katastrophe ist der Ruf von Überschall- Flugzeugen ziemlich ramponiert. Lockheed Martin hat einen neuen Anlauf gewagt, allerdings hat es dieser Concorde- Nachfoger nicht unter die Top 3 der NASA geschafft. Das große Problem bei Überschallflügen über Land: Der Überschallknall, der bei solchen Flügen entsteht. Die Forscher versuchen, die Lautstärke des Knalls beim Durchbrechen der Schallmauer zu verringern. Bei diesem Modell soll der gebogene Flugzeugkörper die Luft so leiten, dass der Knall leiser und der Luftwiderstand geringer wird. © NASA
Eine "Flying Wing" des Herstellers Northrop Grumman. © NASA
Das Modell AMELIA (Abkürzung für "Advanced Model for Extreme Lift and Improved Aeroacoustics") des California Polytechnic State Institute. © NASA
Ein Modell des Herstellers Lockheed Martin. © NASA
Ein Modell aus der Serie "double bubble" D8 des Massachusetts Institute of Technology. © NASA
Ein Modell des Herstellers GE Aviation. © NASA
Das Modell SELECT (Abkürzung für "Silent Efficient Low Emissions Commercial Transport") des Herstellers Northrop Grumman. © NASA
Ein Modell des Herstellers Lockheed Martin. © NASA
Das Modell "Icon-II" des Flugzeugherstellers Boeing. © NASA
Das Modell SUGAR (Abkürzung für "Subsonic Ultra Green Aircraft Research") des Flugzeugherstellers Boeing. © NASA
Das Modell D8 "double bubble" wird in einem Windkanal im Massachusetts Institute of Technology ( MIT) getstet. © NASA
Das Modell D8 "double bubble" wird in einem Windkanal im Massachusetts Institute of Technology ( MIT) getstet. © NASA
Das Modell D8 "double bubble" wird in einem Windkanal im Massachusetts Institute of Technology ( MIT) getstet. © NASA
Ende 2010 hat die US-Weltraumbehörde NASA mehrere Flugzeughersteller beauftragt, Konzepte für die Passagier-Jets der Zukunft auszuarbeiten. Wichtigste Vorgabe: Umweltfreundlichkeit! Das Schaubild zeigt verschiedene Entwürfe. © NASA

Der niederländische Fernsehsender AT5 strahlte ein Interview mit einem der Passagiere aus, das aufgenommen wurde, während das Flugzeug zum Gate zurückrollte. Der Passagier sagte, der Pilot habe ihnen mitgeteilt, dass es ein Problem mit dem Hydrauliksystem gebe und sie sich auf eine Notlandung vorbereiten sollten.

dapd

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