Schön, schnell, effizient

Schön, schnell, effizient: Das neue Porsche 911er Cabrio

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Es gibt Autos, mit denen möchte man ständig an einer Spiegelwand vorbeifahren. Das neue Porsche 911er Cabrio ist so ein Auto.

Hinreißend schön, teuflisch schnell und unglaublich effizient tritt es jetzt in seiner sechsten Generation auf den deutschen Markt.

Der optische Eindruck von der Seite: Es wirkt flacher, geduckter. Die Silhouette mit geschlossenem Verdeck ist erstmals identisch mit der des Coupés. Porsche hat jetzt Magnesiumplatten mit Stoff bespannt. Das sieht auf den ersten Blick weiter aus wie Stoff, aber die Haube sitzt perfekt und fest wie ein Hardtop und ist aerodynamisch ebenso perfekt. Fixe 13 Sekunden dauert es, bis der 911er den vollautomatischen Striptease hingelegt hat.

Der funktioniert bis Tempo 50. „Er macht es auch noch bei 60“, bestätigt uns Baureihenchef Achleitner bei der Präsentation.

Frisch frisiert im Fahrtwind

 Doch jetzt reicht es mit der Theorie. Viel zu sehr locken die Straßen durch die schroffen Höhenzüge von Gran Canaria mit ihren engen Kurven und vielen Tunneln. Jeder von ihnen ist ein akustischer Whirlpool für die Fans des aufbrüllenden Porschesounds.

Nichts bleibt der Zuffenhausener schuldig, zumal, wenn er neben dem Sportchronopaket mit seinen verschärften Drehzahl- und Schaltpunktvorgaben nach oben wie unten auch noch die Sportabgasanlage besitzt. Einfahren mit Tempo 80, im Tunnel dann den Fuß aufs Gas, die Siebengangautomatik peitscht zwei Gänge nach unten und das Cabrio schießt mit dem Schall um die Wette durch die Röhre. Besorgt schauen wir in die Rückspiegel, ob nicht von der Decke der Beton hinter dem Auto abbröselt.

Bei solchem Ausgalopp kann der Fahrtwind die Frisuren schon mal aufmischen. Kann, muss aber nicht. Da pfeifen wir auf den Purismus und lassen das Windschott ausfahren. Das geht elektrisch und bei jedem Tempo.

Schön, schnell, effizient: Der neue Porsche 911er Cabrio

Daten und Fakten

Zugegeben, das klassische Carrera Cabriolet ist mit dem Sechszylinder und 350 PS drei Zehntelsekunden langsamer beim Spurt von 0 auf 100 km/h als in der S-Version, die ebenfalls mit sechs Zylindern, aber mit 400 PS gerade mal 4,5 Sekunden benötigt. Dafür soll sie sich im Schnitt 8,9 Liter auf 100 Kilometer genehmigen, der Carrera gibt sich mit angegebenen 8,4 Litern zufrieden. Das Drehmoment liegt bei beiden bei 390 Newtonmeter, die Höchstgeschwindigkeit beim Carrera S bei 299 km/h und beim Basis-Carrera bei 284 km/h. Der Eintritt in die Welt des offenen 911er startet bei 104 035 Euro.

Von Solveig Grewe

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