Erschrecker, Vogelvertreiber und Ocularist: Skurrile Jobs gibt es genug

Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Schüler werden nach ihrem Abschluss ins Berufsleben einsteigen. Eine kleine Auswahl ausgefallener und skurriler Jobs rund um den Erdball haben wir hier zusammengetragen. Einiges eignet sich wohl auch als Nebenjob.

• Erschrecker

Eine angsteinflößende Maske, ein düsteres Kostüm und laute Schreie sind die Werkzeuge des Erschreckers. In Geisterbahnen ist dieser Berufsstand am gefragtesten. Vorkenntnisse sind nicht nötig, Bewerber sollten aber keine Angst im Dunkeln haben. Sieben Euro gibt es pro Stunde.

• Vogelvertreiber

Vögel, die sich auf Flughäfen tummeln, sind gefährlich. Wenn sie mit den Maschinen kollidieren oder in Triebwerke fliegen, kann es zu schweren Unfällen kommen. Um das zu verhindern, bezahlen Flughäfen Vogelvertreibern bis zu 4000 Euro monatlich, damit sie die Tiere verscheuchen.

• Ohrenputzer

Wo der Deutsche selbst zum Wattestäbchen greift, lässt sich der Chinese verwöhnen: Auf öffentlichen Plätzen bieten Ohrenputzer ihre Dienste an. Der Schmalz wird mit speziellem Besteck fingerfertig entfernt. Zum Abschluss gibt es eine Ohrläppchen-Massage. 15 Euro kostet eine Sitzung.

• Apfel-Etikettierer

Der Aufkleber auf dem Supermarktapfel kostet Arbeit. Weil eine Maschine die Frucht beschädigen würde, kommen Apfel-Etikettierer zum Einsatz. Jeder Sticker wird von Hand auf den Äpfeln positioniert. Fünf bis sechs Euro pro Stunde gibt es dafür.

• Ocularist

Der Ocularist stellt Glasaugen her. Er muss technisch und künstlerisch begabt sein – sonst endet seine Arbeit für den Patienten in einer peinlichen Optik. Mit großer Genauigkeit stellt er für etwa 330 Euro eine Prothese her, die kaum vom echten Auge zu unterscheiden ist. Nur sehen kann man damit nicht.

• Straßenzahnarzt

2,60 Euro kostet es, wenn man sich in Indien auf dem Bürgersteig von einem Straßenzahnarzt einen Zahn ziehen lässt – ohne Narkose. Ein Sparpack mit 144 Kronen kostet den Zahnarzt umgerechnet 80 Cent. Ein Studium gibt es nicht, das Handwerk wird innerhalb der Familie weitergegeben.

• Schlussmacher

Anderen das Herz brechen und dabei das eigene Konto füllen: So sieht die Arbeit des Schlussmachers aus. Er arbeitet für Trennungsagenturen und macht dem ehemaligen Schwarm klar, dass die Beziehung vorbei ist. Der Service kostet bis zu 60 Euro.

Von Dorothea Backovic

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