Haltern-Schüler gedenken der Opfer des Germanwings-Absturzes

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Drei Schülerinnen stehen vor dem Joseph-König-Gymnasium in Haltern am See vor einer bunten Kette aus Fahnen, die an die verstorbenen Schüler erinnern. 16 Schüler und zwei Lehrkräfte des Gymnasiums befanden sich an Bord der Germanwings Maschine, die 2015 abgestürzt war. Foto: Monika Skolimowska

Am Jahrestag der Germanwings-Katastrophe hatte Haltern bereits mit minutenlangem Schweigen der Opfer gedacht. Nach den Osterferien finden Schüler und Angehörige noch einmal in Gottesdiensten zusammen.

Haltern (dpa) - In zwei Gottesdiensten wird heute in Haltern am See der vor einem Jahr beim Germanwings-Absturz getöteten 16 Schüler und 2 Lehrerinnen gedacht. Die beiden Gedenkfeiern werden vor allem für Schüler und Lehrer des Joseph-König-Gymnasiums und die Angehörigen der Getöteten ausgerichtet.

Teilnehmen wird auch Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne). Die Schüler und Lehrerinnen waren auf dem Rückweg von einem Schüleraustausch mit einer spanischen Schule an Bord der Maschine, die in den französischen Alpen zerschellte.

Der psychisch kranke Copilot hatte das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht. Alle 150 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Der Jahrestag der Katastrophe, der 24. März, lag in den Osterferien. Daher wurden die Gedenkfeiern auf den ersten Schultag nach den Ferien gelegt. In der Marien-Kirche sollen sich die Jahrgänge 5 bis 7 versammeln. Die höheren Klassen gehen in die Sixtus-Kirche. Rund 1250 Schüler besuchen das städtische Joseph-König-Gymnasium.

Einige von ihnen waren bereits am Jahrestag vor Ostern in die Innenstadt gekommen. Hunderte Bürger versammelten sich zur Unglückszeit um 10.41 auf dem Marktplatz zum gemeinsamen Gedenken. Begleitet von Glockengeläut hielten sie minutenlang schweigend inne.

In einem bewegenden Gedenkgottesdienst im Anschluss an die Gedenkminuten war fast jeder Platz in der großen Sixtus-Kirche besetzt. In ihre Gebete schlossen die Anwesenden besonders auch die trauernden Familien mit ein. Die meisten Hinterbliebenen hatten zeitgleich an einer Gedenkveranstaltung der Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa in der Nähe der Absturzstelle in den französischen Alpen teilgenommen.

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