Schulen können wegen Fußball-WM Unterricht verschieben

Hannover. Erst Fußball gucken, dann länger schlafen: Niedersachsens Schüler können darauf hoffen, während der Weltmeisterschaft in Brasilien später zur Schule gehen zu dürfen.

"Wir haben die eigenverantwortliche Schule. Ich bin mir sicher, dass die Schulen verantwortliche Lösungen erarbeiten werden", sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) der dpa in Hannover. Viele Spiele werden erst gegen 22 Uhr deutscher Zeit angepfiffen.

Für die Schulen bedeutet eine mögliche selbstbestimmte Verlagerung des Unterrichtsbeginns aber einen hohen organisatorischen Aufwand - etwa beim Schülertransport oder bei Änderungen von Unterrichtsplänen. Eine Erlaubnis aus dem Ministerium brauchen sie dafür nicht. Möglicherweise ausgefallene Stunden müssen in jedem Fall nachgeholt werden. Ob die Schulen am Ende wirklich ihre Stundenpläne an die WM anpassen, muss sich daher zeigen. (lni)

Rubriklistenbild: © dpa

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