Eigentlich sollte sie sauber machen

Putzfrau klaut Zug und rast in Haus

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Die Putzfrau krachte mit dem gestohlenen Lokalzug frontal in ein Haus.

Stockholm - Eigentlich sollte sie Waggons putzen, aber dann setzte sich eine 20-jährige Schwedin in den Führerstand eines Triebwagens und raste damit in ein Wohnhaus.

Frontal in ein mehrstöckiges Wohnhaus hat eine 20-jährige Schwedin einen gekaperten Lokalzug bei Stockholm gefahren. Beim Aufprall des Triebwagens am Dienstag früh um 02.30 Uhr hielten sich nach Polizeiangaben neun Bewohner in dem Haus im Vorort Saltsjöbaden auf. Außer der Zugdiebin, die als Reinigungskraft für die Bahn arbeitete, wurde niemand verletzt. Das sei „schon ein Wunder“, sagte ein Polizeisprecher im Rundfunksender SR.

Die Frau fuhr mit dem Zug Richtung Stockholm und durchbrach kurz vor dem Aufprall auf das Haus einen Prellbock. Wie sie den Zug des Bahnbetreibers Arriva aus einem auch nachts mit Personal besetzten Depot stehlen und in Gang setzen konnte, blieb unklar. Die 20-Jährige kam mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein Stockholmer Krankenhaus. Die Polizei erklärte, man habe ihre Festnahme verfügt und auch erste Aussagen von ihr bekommen. Über das Motiv und andere Hintergründe machten die Behörden keine Angaben.

Zug rammt in Stockholm Wohnhaus

Schwedin klaut Zug
"Ein irrer Diebstahl hat in Schweden beinahe in einer Katastrophe geendet. Eine 20-jährige Schwedin hat einen Lokalzug gekapert und ist damit frontal in ein Wohnhaus gekracht." So lautete die erste Meldung. Drei Tage später stellte sich heraus, dass die Frau unschuldig war. © dpa
Schwedin klaut Zug
"Ein irrer Diebstahl hat in Schweden beinahe in einer Katastrophe geendet. Eine 20-jährige Schwedin hat einen Lokalzug gekapert und ist damit frontal in ein Wohnhaus gekracht." So lautete die erste Meldung. Drei Tage später stellte sich heraus, dass die Frau unschuldig war. © dpa
Schwedin klaut Zug
"Ein irrer Diebstahl hat in Schweden beinahe in einer Katastrophe geendet. Eine 20-jährige Schwedin hat einen Lokalzug gekapert und ist damit frontal in ein Wohnhaus gekracht." So lautete die erste Meldung. Drei Tage später stellte sich heraus, dass die Frau unschuldig war. © dpa

Anwohner berichteten, sie hätten zuerst an einen Flugzeugabsturz über dem Wohnhaus geglaubt. Der 71 Jahre alte Nachbar Bertil Grandinson sagte in der Online-Ausgabe von „Aftonbladet“, dass ihm die Alarmzentrale bei seinem Anruf zuerst nicht glauben wollte, was geschehen war.

dpa

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