Schwerer Unfall in der Schweiz

Auf dem Weg nach Düsseldorf: Flixbus kracht in Mauer - eine Tote, 46 Verletzte

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Der Reisebus ist nach dem Unfall ein Wrack. Der Reisebus ist auf den Weg von Genua nach Düsseldorf in eine Mauer gekracht.

Ein schwerer Busunfall hat sich auf der A3 bei Zürich ereignet. Ein Reisebus ist in eine Mauer gekracht. Bei dem Unfall ist eine Frau ums Leben gekommen, es gab 46 Verletzte.

  • Ein Reisebus auf den Weg nach Düsseldorf ist am Sonntagmorgen gegen 4.15 Uhr bei Zürich verunglückt
  • Eine Person kam bei dem schweren Busunfall ums Leben. 40 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer
  • Zum Zeitpunkt des Unfalls waren 51 Personen an Bord, teilte die Kantonspolizei Zürich mit

Update vom 17.Dezember, 11.49 Uhr: Bei dem Unfall des Reisebusses des deutschen Unternehmens Flixbus in der Schweiz ist eine Italienerin ums Leben gekommen. Das teilte die Schweizer Polizei am Montag laut einer Meldung der Nachrichtenagentur SDA mit. 46 weitere Menschen wurden bei dem Unglück auf der Autobahn A3, der Sihlhochstraße, bei Zürich verletzt, einige von ihnen schwer. Die Zahl der aus Deutschland stammenden Businsassen gab die Polizei mit fünf an.

Update vom 16. Dezember, 15.13 Uhr: Noch ist unklar, wie der Reisebus auf dem Weg nach Deutschland ins Schleudern geraten und in eine Mauer gekracht war. Doch zum Zeitpunkt des Unfalls war die Fahrbahn auf dem Autobahnzubringer A3W bei Zürich eisglatt.

„Zum Unfallzeitpunkt war die Autobahn schnee- und eisbedeckt, und es hat geschneit“, sagte Polizeisprecherin Rebecca Tilen der Nachrichtenagentur dpa. Ein Passagier sagte später Schweizer Medien, der Bus sei viel zu schnell in eine Kurve gefahren, berichtet die dpa.

Die Mauer ist nach Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur SDA das Relikt eines nie fertiggestellten Autobahn-Projekts. Sie verhinderte demnach, dass der Bus zehn Meter tief in einen Fluss stürzte.

Die Erstmeldung vom 16. Dezember, 8.47 Uhr:

Zürich - Ein Reisebus ist gegen 4.15 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen auf der A3W Richtung Zürich ins Schleudern geraten und gegen eine Mauer gekracht, teilt die Kantonspolizei Zürich mit.

Eine Person ist bei dem Reisebusunfall ums Leben gekommen. 40 Personen sind verletzt worden, so die Polizei, darunter drei schwer. Ob Deutsche unter den Opfern sind, ist noch unklar.

Wie die Schweizer Blick online berichtet, soll bei dem Busunfall eine Frau gestorben sein. Der Fahrer und zwei weitere Buspassagiere seien schwer verletzt.

Eine Sprecherin von Flixbus sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass bei dem Unfall insgesamt 46 Menschen verletzt worden seien: 44 Passagiere sowie zwei Busfahrer. Das Fahrzeug wurde demnach von einem italienischen Unternehmen betrieben, das die Fahrt im Auftrag von Flixbus durchführte.

Insgesamt hätten sich 49 Fahrgäste an Bord des Busses befunden. Die meisten von ihnen waren Italiener, wie die AFP berichtet und sich dabei auf die Schweizer Nachrichtenagentur SDA beruft. Eine Person hatte demnach einen Schweizer Pass.

Augenzeugen berichteten demnach auch, dass die Front des Reisesbus von den Rettungskräften aufgeschnitten werden musste, um den verletzten Fahrer aus dem Wrack zu befreien.

Flixbus kracht in Mauer: Nach dem Crash ist die Front komplett zerstört.

Reisebus aus Genua auf dem Weg nach Düsseldorf verunglückt

Die Rettungskräfte rückten umgehend mit einem Großaufgebot aus. Der Reisebus sei nach ersten Ermittlungen auf dem Weg von Genua nach Düsseldorf unterwegs gewesen, als sich der schwere Unfall ereignete.

Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in die umliegenden Spitäler gebracht. Die A3W musste auf dem entsprechenden Abschnitten komplett gesperrt werden. Die Kantonspolizei Zürich rät zudem die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Gegen 10.38 Uhr (16. Dezember 2018) wurde die Autobahn in beide Richtungen wieder für den Verkehr freigegeben, teilte die Kantonspolizei Zürich via Twitter mit.

Bei dem schweren Reisebus-Unfall ist eine Frau ums Leben gekommen, 44 Passagiere sind verletzt worden, drei davon schwer.

Autobahn A3 stundenlang gesperrt

Die Unfallursache ist noch unklar und wird nun durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich abgeklärt. Zum Zeitpunkt des Unfalls habe es allerdings in Teilen der Schweiz geschneit, berichteten Medien. Meterologen warnten vor Glatteis.


Ein Flixbus-Fernbus ist im Sommer auf dem Weg nach Berlin verunglückt. Der Bus ist auf der A19 umgekippt, gab zahlreiche Verletzte.

ml/AFP

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