Schwere Regenfälle: Land unter in der Schweiz

Bern - Überflutete Straßen und Orte, die von der Außenwelt abgeschnitten sind: Schwere Regenfälle haben vielerorts in der Schweiz zu teilweise chaotischen Zuständen geführt.

Bis Dienstag traten im Berner Oberland, im Wallis und in der Innerschweiz zahlreiche Bäche und Flüsse über die Ufer, mehrere Straßen wurden überflutet, einzelne Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Rettungskräfte mussten 50 Menschen in Sicherheit bringen, teilweise mit Hubschraubern und Rettungswinden von den Dächern der im Wasser stehenden Häuser.

An einigen Orten erreichten die Pegelstände die Marke des Jahrhunderthochwassers von 2005. Im Gasterntal wurden nach Behördenangaben alle Bewohner evakuiert und zwei Drittel der Infrastruktur zerstört. Im Berner Oberland muss der Bahnbetrieb für voraussichtlich zehn Tage eingestellt werden. Auch die Autoverladung durch den Lötschberg-Tunnel ruhte.

Das Schweizer Bundesamt für Umwelt gab eine Hochwasserwarnung der Stufe 3 für die Gebiete entlang dem Thunersee und der Aare bis zur Grenze der Kantone Bern und Freiburg heraus. In Bern mussten einzelne Uferwege wegen Überschwemmung gesperrt werden

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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