Autos, Fähren und Züge gebremst

Schwere Stürme im Norden Deutschlands

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Feuerwehrleute zersägen in Hamburg einen auf die Straße gestürzten Baum.

Kiel - Sturm und Hochwasser haben am Donnerstag im Norden Deutschlands für Probleme gesorgt. Umgestürzte Bäume und Lastwagen sorgten bei den Feuerwehren für Dauereinsatz.

In Schleswig-Holstein war der Fähr-, Straßen- und Zugverkehr gebremst. Die Fehmarnsundbrücke war von 4.19 bis 9.20 Uhr für alle Fahrzeuge gesperrt, danach nur noch für Lastwagen, Wohnwagen und Anhänger, teilte die Regionalleitstelle in Lübeck mit.

Die Zugstrecke zwischen Neumünster und Flensburg war laut Bahnpolizei bei Schleswig eine gute Stunde in beide Richtungen gesperrt. Ein Güterzug hatte einen auf die Gleise gewehten Düngemittelcontainer erfasst, der sich unter der Lok verkeilte.

Auf der Autobahn A20 bei Gützkow (Mecklenburg-Vorpommern) blockierte ein verunglückter Lastwagen die komplette Fahrbahn in Richtung Stettin (Szczecin). Starke Sturmböen haben den mit Dämmstoffen beladenen LKW von der Autobahn geschoben und den Anhänger umgeworfen. Heftige Sturmböen brachten auch zahlreiche Bäume zum Umstürzen. So etwa in Teilen Hamburgs.

Schwere Unwetter in Norddeutschland

Schwere Unwetter in Norddeutschland

Beeinträchtigungen gab es am Morgen auch beim Fährverkehr an der Nordseeküste von Dagebüll nach Amrum und zu den Halligen sowie beim Sylt Shuttle der Bahn.

dpa

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