Schweres Erdbeben erschüttert Chile

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Menschen flüchten nach dem Erdbeben auf die Straße

Santiago de Chile - Chile ist am Sonntagabend von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. In einer Kirche fielen während eines Gottesdienstes Brocken aus der Decke auf die Gläubigen.

Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke der Erdstöße mit 7,1 an, der chilenische Katastrophenschutz ONEMI mit 6,8. Todesopfer oder größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Vizepräsident Rodrigo Hinzpeter erklärte, es habe nur einige Leichtverletzte gegeben. Auch eine Tsunami-Gefahr wurde nach einem ersten Alarm ausgeschlossen.

Das Epizentrum des Beben habe in einer Tiefe von 30 Kilometern etwa 215 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Santiago in der Region Maule gelegen, 24 Kilometer nordöstlich der Küstenstadt Constitución, meldete die chilenische Erdbebenwarte SSN. Das Beben ereignete sich um 19.37 Uhr Ortszeit (00.37 Uhr/MESZ).

Spektakuläre Bilder der Naturgewalten

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Zwischen Australien und Tahiti ist auf dem Meeresgrund ein Vulkan ausgebrochen. © ap
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Seit Montag steigen gewaltige Dampfsäulen und Rauchwolken über dem Seegebiet in der Nähe der Insel Tongatapu empor. © ap
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Der Vulkan liegt etwa zehn Kilometer vor der Südwestküste von Tongatapu. © ap
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In dieser Region gibt es etwa 36 unterseeische Vulkane. © dpa
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Wissenschaftler brachen auf, um die heftigen geologischen Aktivitäten genauer zu untersuchen. © ap
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Bekannter sind die Vulkanausbruche auf den Kontinenten, wie dieser des Vulkans Llaima in Chile aus dem Jahr 2008. © dpa
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Ein Lavastrom verschluckt eine Straße auf der Insel La Reunion im Indischen Ozean. © dpa
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Der bekannteste europäische Vulkan ist der Vesuv in Italien. © dpa
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Auch Flutkatastrophen fordern immer wieder Opfer. Besonders betroffen: flache Regionen wie zum Beispiel Holland. Zu sehen: Im Februar 1953 versinkt die niederländische Provinz Zeeland in einer Sturmflut. © dpa
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Hamburg ist immer wieder von Hochwasser betroffen. Hier steht der Fischmarkt am 1. November 2006 unter Wasser. © dpa
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Im Gegensatz zu normalen Hochwasserüberschwemmungen bringen Sturmfluten die Wassermassen in Sekunden. © dpa
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Aufräumarbeiten nach dem Tsunami auf Sri Lanka. © dpa
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Selbst Lastwagen wurden in Thüringen zum Spielball des Orkans. © dpa
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Über 100 Menschen starben nach einem Erdbeben in Pakistan, bei dem dieser Wohnkomplex einstürzte. © dpa
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Zusammengeschoben wie ein Teppich schaut diese Straße auf der japanischen Insel Hokkaido nach einem Erdbeben am 26. September 2003 aus. © ap

Drei Teilnehmern einer Messe wurden leicht verletzt, als von der Decke einer Kirche in Maipú im Westen von Santiago Gipsstücke abbrachen, wie der Rundfunksender Radio Cooperativa berichtete.

In Constitución und Temuco wurden die Telefonleitungen durch das Beben unterbrochen. Auch die Stromversorgung fiel größtenteils aus. Der Feuerwehrchef von Constitución, Juan Cáceres, erklärte dem Fernsehsender TV Chile, es habe nur kleinere Sachschäden gegeben.

Im Februar 2010 waren in der Region bei einem Beben der Stärke 8,8 über 300 Menschen ums Leben gekommen.

dpa

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