Neugeborenes stirbt

Tote bei schwerem Beben in Mexiko und Guatemala

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In Guatemala wurden Häuser bei dem Erdbeben schwer beschädigt.

Mexiko-Stadt - Im Grenzgebiet zwischen Mexiko und Guatemala bringt ein Erdbeben der Stärke 6,9 Häuser zum Einsturz. Mindestens vier Menschen kommen ums Leben. Unter den Opfern ist ein neugeborenes Kind.

Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 im Grenzgebiet von Mexiko und Guatemala sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. In der Ortschaft Huixtla im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas sei ein Mann von einer Mauer erschlagen worden, teilte der örtliche Zivilschutz mit. In Mapastepec sei ein Mann unter einem Vordach begraben worden.

In Guatemala kamen eine Frau und ein Baby ums Leben, wie Präsident Otto Pérez Molina auf einer Pressekonferenz sagte. Das Neugeborene sei im Krankenhaus der Stadt San Marcos von herabfallenden Deckenteilen getroffen worden. Die Frau erlitt Medienberichten zufolge einen Herzinfarkt.

Das Zentrum des Bebens am Montagmorgen (Ortszeit) lag rund 50 Kilometer südwestlich der Stadt Tapachula direkt an der Pazifikküste, wie die mexikanische Erdbebenwarte mitteilte. Bis zum frühen Abend registrierten die Behörden 50 leichtere Nachbeben.

In der Region wurden rund 20 Häuser vollkommen zerstört. Insgesamt wurden rund 300 Gebäude in 15 Ortschaften beschädigt. Drei Menschen erlitten Verletzungen. Im Flughafen-Terminal von Tapachula brach die Deckenverkleidung ein.

Auch im guatemaltekischen Department San Marcos seien zahlreiche Gebäude beschädigt worden, teilte die örtliche Feuerwehr mit. Viele Menschen hätten in Panik ihre Häuser verlassen. Der Zivilschutz löste Katastrophenalarm aus. Nach Angaben der Regierung wurden 33 Menschen verletzt. 2012 waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,2 in San Marcos 48 Menschen ums Leben gekommen.

Die guatemaltekischen Streitkräfte veröffentlichten Fotos von eingestürzten Häusern, zerstörten Fassaden und Dächern. Soldaten halfen bei der Evakuierung einsturzgefährdeter Häuser. In mehreren Ortschaften im Erdbebengebiet fiel die Schule aus.

dpa

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