Schweres Erdbeben in Mexiko

Mexiko-Stadt - Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat am Mittwoch die mexikanische Hauptstadt und umliegende Regionen erschüttert. Über mögliche Schäden und Opfer ist noch nichts bekannt.

Der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten erklärte, das Epizentrum habe in einer dünn besiedelten Gegend 120 Kilometer südwestlich von Oaxaca in etwa 10 Kilometer Tiefe gelegen. “Es fühlte sich stark an, sehr stark“, sagte der Polizist Tomas Herrera Sanchez, der in der Ortschaft Santiago Pinotepa Nacional Dienst tat.

Naturkatastrophen: Das sind die gefährlichsten Länder der Erde

Platz 10 unter den gefährlichsten Ländern im Klimarisiko-Index von Germanwatch belegt China. Alle Daten basieren auf dem Natcatservice des Rückversicherers Munich Re von 1990 bis 2008. © dpa
Den 8. Platz in der traurigen Statistik teilen sich die Philippinen... © dpa
...und die Dominikanische Republik.  © dpa
Indien liegt auf Rang 7. © dpa
Platz 6: Haiti. © dpa
Platz 5: Nicaragua. © dpa
Platz 4: Vietnam © dpa
Honduras ist in Punkto Naturkatastrophen das drittgefährlichste Land der Welt.  © dpa
Platz 2: In Birma sind 95 Prozent der Todesfälle und Zerstörungen auf den Zyklon Nargis von 1998 zurückzuführen. © dpa
Das gefährlichste Land der Erde ist Bangladesch. Es stehe vor allem wegen eines Zyklon 1991 mit 140.000 Toten an erster Stelle, sagte Studienautor Sven Harmeling. Das Land werde zudem auch kontinuierlich von Unwettern heimgesucht. © dpa

Der Ort liegt ganz in der Nähe des Epizentrums. “Manche Menschen hatten Angst und verließen ihre Häuser.“ Allerdings gebe es derzeit keine Berichte über Schäden. Auch die Behörden in Oaxaca erklärte, über Verletzte oder Schäden sei nichts bekannt. Der Erdstoß ereignete sich um 02.22 Uhr (Ortszeit; 09.22 Uhr MESZ) und war bis in die Hauptstadt Mexiko-Stadt zu spüren. Mexikanische Seismologen gaben die Stärke des Bebens mit 6,4 an und erklärten, das Epizentrum habe näher an der Küste gelegen.

dapd

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