Unglück in NRW

Schwerverletzte: Explosion erschüttert Wuppertaler Mehrfamilienhaus

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Die Polizei wurde nach eigenen Angaben kurz vor Mitternacht alarmiert, als Zeugen einen Brand in dem Haus im Stadtteil Langerfeld meldeten.

Eine gewaltige Explosion sprengt ein Wohnhaus in Wuppertal in die Luft. Fünf Menschen können verletzt aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Am Morgen stürzt ein Teil komplett ein.

Wuppertal - Eine Explosion hat am Samstagabend ein Mehrfamilienhaus komplett zerstört und mehrere Menschen verletzt. Die Wuppertaler Polizei sprach am Sonntagmorgen von fünf Verletzten, "mehrere" von ihnen müssten mit schweren Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Weitere Opfer würden aber nicht mehr befürchtet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. „Ein Abgleich mit Aussagen der Bewohner, die sich haben retten können, hat ergeben, dass niemand mehr im Haus war.“ Auch Suchhunde waren in die Überreste der Etagen gebracht worden, um nach Überlebenden zu suchen. Wie viele Menschen in dem Wohnhaus gemeldet waren, wurde zunächst nicht bekannt.

„Bild der Verwüstung“: Ursache noch nicht ermittelt

Die Wuppertaler Polizei sprach von einem "Bild der Verwüstung": Große Teile der Hausfassade des mehrgeschossigen Wohnhauses seien auf die Straße gestürzt, im Inneren des Hauses sei an mehreren Stellen Feuer ausgebrochen. Das Gebäude sei akut einsturzgefährdet, was die Lösch- und Rettungsarbeiten erschwere. Feuerwehr und Hilfskräfte aus mehreren Städten seien im Einsatz.

Explosion in Wohnhaus in Wuppertal: Es sei nicht auszuschließen, dass sich in dem teilweise eingestürzten Gebäude noch weitere Menschen befänden.

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben kurz vor Mitternacht alarmiert, als Zeugen einen Brand in dem Haus im Stadtteil Langerfeld meldeten. Zur Ursache der Explosion konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei habe noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

Das heftige Unwetter in Nordrhein-Westfalen hatte bereits Ende Mai in Wuppertal zu chaotischen Szenen geführt. Teile des Nahverkehrs wurden lahmgelegt. Zudem gab es zahlreiche Schäden und Überschwemmungen.

AFP/dpa

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