Drama auf der Alp

Seilbahn-Absturz: Eltern tot, Baby lebt

Alp Bärlaui - Bei einem Unfall mit einer Güterseilbahn ist im Schweizer Kanton Schwyz ein Ehepaar ums Leben gekommen. Das einjährige Kind des Schweizer Paares hatte unfassbares Glück.

Die Familie habe am Samstag an der Alp Bärlaui eine für den Transport von Gütern vorgesehene Seilbahn benutzt, was für Menschen verboten ist. Der hölzerne Behälter, in dem sich die Familie befand, sei 30 Meter tief auf einen bewaldeten Bergabhang gestürzt, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der 38-jährige Mann und seine 31 Jahre alte Frau waren den Angaben zufolge sofort tot. Das Kleinkind habe schwer verletzt überlebt, weil der Rucksack, in dem es getragen worden sei, an Büschen und Ästen hängen blieb und der Fall des Kindes auf diese Weise abgebremst wurde. Das berichtet das Schweizer Online-Portal "20min.ch".

Warum die Familie die Seilbahn benutzte, ist unklar. Einrichtungen dieser Art sind ausschließlich für den Transport von Gütern vorgesehen. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.