Sheriff nimmt Nackt-Shopperin fest

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Da staunten die Angestellten im Laden

Saratoga Springs - Nacktsein das Natürlichste der Welt? Nicht im prüden Amerika. Dort nahmen Videokameras auf, was passierte, als eine Frau hüllenlos einkaufen ging.

Barbara LaFleur glaubt fest an ihr Recht, nackt sein zu dürfen. Deshalb beschloss die 49-Jährige, die Klamotten beim Shoppen daheim zu lassen. Als sie in Saratoga Springs (US-Staat New York) seelenruhig einen Laden betrat, reagierten die Angestellten jedoch eher panisch auf die Barbara im Evakostüm.

Ein Ladeninhaber erinnert sich: "Sie kam rein, fragte ein paar Angestellte nach der Uhrzeit, wünschte einen guten Tag und verlies den Laden wieder. Niemand wollte viel mit ihr reden. Mit so etwas will man lieber nichts zu tun haben."

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In einem zweiten Laden fragte man sie höflich "Entschuldigung, wussten Sie, dass Sie nichts anhaben?", worauf der Nackedei antwortete: "Oh ja, das geht schon in Ordnung." Dem Ladeninhaber aber kam die Dame nicht ganz geheuer vor, also rief er vorsichtshalber einen Sheriff. Der Gesetzeshüter brachte die Strip-Shopperin zu einem Arzt. Der stellte jedoch fest, dass die FKK-Einkäuferin nicht auf Drogen war, ihren Geistestzustand diagnostizierte er ebenfalls als völlig unbedenklich. Also wurde Barbara LaFleur wieder aus der Obhut der Polizei entlassen.

Allerdings muss sie sich eventuell noch einmal vor Gericht verantworten - wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Das würde der Nudistin im schlimmsten Fall eine Geldstrafe und 90 Tage Gefängnis einbringen. "Es ist ein ziemlich bizarrer Fall", sagte der zuständige Staatsanwalt, James Murphy III der "Huffington Post". "Er hat ganz schön für Aufruhr gesorgt."

hn 

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