Einen Tag vor dem Fest

Sibirien verbietet Halloween-Partys

Omsk - Auch in der sibirischen Region Omsk würden die Kinder gerne Halloween feiern. Doch einen Tag vor dem Gruselfest hat die Regierung das kurzerhand verboten - mit einer fragwürdigen Erklärung.

Nach Protesten der orthodoxen Kirche und konservativer Lobbygruppen gegen das heidnische Fest erließ das örtliche Bildungsministerium am Mittwoch und damit nur einen Tag vor Halloween eine entsprechende Anordnung. "Feste, die extremistische Anwandlungen verherrlichen, werden nicht gefeiert", verfügte das Innenministerium auf seiner Internet-Seite. Halloweens "mystischer Charakter und die Verbreitung des Totenkults" könnten sich "negativ" auf das Verhalten der Kinder auswirken, hieß es zur Begründung. Damit werde auch auf entsprechende Sorgen von Eltern reagiert.

New York: Tausende feiern Halloween-Parade

Mit Gruselkostümen, Musik und Tänzen haben tausende Menschen in New York die traditionelle Halloween-Parade gefeiert. © ap
Mit Gruselkostümen, Musik und Tänzen haben tausende Menschen in New York die traditionelle Halloween-Parade gefeiert. © ap
Mit Gruselkostümen, Musik und Tänzen haben tausende Menschen in New York die traditionelle Halloween-Parade gefeiert. © ap
Mit Gruselkostümen, Musik und Tänzen haben tausende Menschen in New York die traditionelle Halloween-Parade gefeiert. © ap
Mit Gruselkostümen, Musik und Tänzen haben tausende Menschen in New York die traditionelle Halloween-Parade gefeiert. © ap

Halloween-Partys genießen unter jungen Russen immer mehr Anhänger und werden vielerorts mit gruseligen Kostümabenden und Mottoveranstaltungen gefeiert. Die Russisch-Orthodoxe Kirche beobachtet diesen Trend mit Sorge: "Die Leute denken, das Ganze sei ein Scherz", wurde ein Kirchensprecher kürzlich von der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert. "Aber die bösen Geister sehen das anders."

afp

Rubriklistenbild: © AFP (Symbolbild)

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