Anzeige wegen Menschenhandel

Sie bot ihre „Babys“ im Internet an - dann kam die Polizei

Sheffield Lake - Kathy Cadle verkauft Babys für bis zu 500 Dollar im Internet. Als die Polizei sie dafür festnehmen will, erkennen die Beamten jedoch ihren Irrtum.

Kathy Cadle staunte nicht schlecht, als eines Tages die Polizei vor ihrer Tür stand, um sie festzunehmen. Der Grund: Menschenhandel.

Jemand hatte Kathy angezeigt, weil er davon ausging, dass sie im Internet Babys verkaufte, für 250 bis 500 Dollar pro Kind. Doch Kathy konnte die Sache Gott sei Dank recht schnell aufklären, wie die Seite chroniclet.com berichtet. 

Alles ein Missverständnis

Gemeinsam mit ihrer Schwester betreibt sie einen Online-Handel namens „Bunny Bundles Reborn“. Dort verkauft sie selbst gefertigte Babypuppen, die erstaunlich real aussehen.

Nachdem Kathy den Beamten ihre Puppen gezeigt hatte, wurde die Anzeige natürlich sofort fallen gelassen.

Therapeutisch wertvoll

Mit ihrer Arbeit erfüllt Kathy unter anderem einen guten Zweck, denn die Puppen werden nicht nur von Sammlern gekauft. Unter anderem werden die lebensecht wirkenden „Babys“ zur Behandlung von Alzheimer- und Demenz-Patienten eingesetzt, um deren Lebensgeister zu wecken.

Zudem werden die Reborn-Babys teilweise auch an Eltern gegeben, die ein Kind kurz vor oder nach der Geburt verloren haben, um den Verlust besser zu überwinden. Als Kinderspielzeug sind die Puppen allerdings nicht geeignet.

kah

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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