Sieben angebliche "Atomhändler" in Wien gefasst

Wien - Ein Sondereinsatzkommando der österreichischen Polizei hat sieben Männer überwältigt, die radioaktives Material zum Kauf angeboten hatten.

Die aus der Türkei und Bulgarien stammenden Männer seien in Wien in Haft, teilte das Innenministerium am Sonntag mit. Über den Falle hatte zuerst die Wiener “Kronen-Zeitung“ berichtet.

Agenten der Polizei hatten sich als Kaufinteressenten ausgegeben und die Täter in eine Falle gelockt. Bei einem Treffen legten die “Atomhändler“ auch Materialproben vor. Eine erste Analyse ergab jedoch, dass es nicht radioaktiv war. Für ihre Lieferung verlangten die Täter eine Millionensumme.

Die Polizei geht von einem kriminellen und nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. “Es gibt eine Szene, wo immer wieder versucht wird, das eine oder andere an den Mann zu bringen“, erklärte Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.