Sieben Tote bei TGV-Testfahrt im Elsass

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Unglücksstelle in Eckwersheim. Bei dem Zugunglück sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Foto: Jean Marc Loos

Im Elsass sterben bei einem Zugunglück mindestens zehn Menschen. Das Unglück ereignet sich auf der neuen Schnellstrecke, die im Frühling in Betrieb gehen soll.

Update vom 9. Februar 2016: Bei einem schweren Zugunglück bei Bad Aibling (Kreis Rosenheim) sind am Dienstagmorgen mehrere Menschen ums Leben gekommen, hunderte wurden verletzt: Zwei Züge des Meridian prallten frontal aufeinander.

Straßburg (dpa) - Bei einer Testfahrt auf der neuen Hochgeschwindigkeits-Strecke bei Straßburg ist ein TGV entgleist - mindestens zehn Menschen kamen ums Leben.

Die genaue Ursache des Unglücks im Elsass und die Zahl der Verletzten blieb zunächst unklar. Der Zeitung "Dernières nouvelles d'Alsace" zufolge wurde ein terroristischer Hintergrund jedoch ausgeschlossen.

Wie französische Medien unter Berufung auf die Präfektur des Départements Bas-Rhin in Straßburg berichteten, kippte der Schnellzug mit Dutzenden Technikern an Bord in der Nähe von Eckwersheim um und fing Feuer.

Das Unglück ereignete sich auf der neuen Schnellstrecke, die im Frühjahr 2016 in Betrieb gehen soll. Ab April soll die TVG-Schnellverbindung zwischen Straßburg und Paris nur noch 1 Stunde und etwa 50 Minuten dauern. Zurzeit sind es etwa 2 Stunden 20 Minuten. Auch die Fahrzeiten zwischen Paris und den deutschen Zielen München, Stuttgart oder Frankfurt/Main soll kürzer werden.

Laut AFP waren etwa 50 Techniker in dem Zug, der probeweise auf dem neuen Schnellstreckenabschnitt nördlich von Straßburg fuhr.

Unter anderem Umwelt- und Energieministerin Ségolène Royal wollte sich noch am Abend ein Bild vor Ort machen und wurde an der Unglücksstelle erwartet.

France TV info

Bericht Derniéres nouvelles d'Alsace

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