Überschwemmungen in Südspanien - Zehn Tote

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Dieser Rummelplatz wurde verwüstet

Málaga - Schwere Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen im Süden und Südosten Spaniens haben mindestens zehn Todesopfer gefordert. Ein Rummelplatz wurde verwüstet.

Ein Tornado hat auf einem Jahrmarkt in der spanischen Kleinstadt Gandia südlich von Valencia ein Riesenrad umgerissen und weitere Fahrgeschäfte beschädigt. 35 Menschen wurden verletzt, 15 von ihnen schwer, wie die Stadtverwaltung auf ihrer Website bekannt gab. Medienberichten zufolge war die Kirmes zur Zeit des Unglücks am Freitagabend für die Öffentlichkeit geschlossen, alle Verletzten seien Mitarbeiter des Rummelplatzes.

Unterdessen ist die Zahl der Todesopfer der schweren Überschwemmungen in Südspanien auf zehn gestiegen. Unter den Todesopfern der Unwetter waren auch zwei Kinder. Landesweit hatte am Freitagmorgen schwerer Regen eingesetzt, der in einigen Gebieten zu Springfluten führte, Häuser unter Wasser setzte und Autos fortspülte. Besonders betroffen waren die Provinzen Malaga im Süden sowie Murcia und Almería im Südosten. Ein Sprecher der Regionalregierung sagte, eine Britin und ein Obdachloser würden vermisst.

Nach Medienangaben mussten Hunderte Anwohner wegen der Überschwemmungen evakuiert werden. Das Wasser unterbrach auch die Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Madrid und Valencia und weitere Regionalverbindungen. Die starken Regenfälle sollten am Wochenende weiter nach Norden abziehen. In den vergangenen Monaten war Spanien von Trockenheit und extrem hohen Temperaturen heimgesucht worden. In vielen Regionen kam es in der Folge zu schweren Waldbränden.

dapd

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