Sieben Tote bei Zugunglück in Argentinien

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Bei einem Zugunglück in Buenos Aires sind sieben Menschen gestorben.

Buenos Aires - Im Morgenverkehr stießen ein Autobus und zwei Züge zusammen. Dabei starben sieben Menschen. Viele der 162 Verletzten warteten auf dem anliegenden Bahnsteig auf den Zug, der sie zur Arbeit bringen sollte.

Bei einem Zugunglück in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind sieben Menschen getötet und 162 verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Dienstag ein Zug mit einem Autobus kollidiert und dann mit einem zweiten Zug zusammengeprallt.

Das Unglück ereignete sich kurz nach 6 Uhr morgens (Ortszeit) an einem Bahnübergang vor dem Bahnhof des Stadtteils Flores. Der Bus kreuzte die Schienen, als ein Zug in Richtung Stadtmitte den Bahnhof verließ und während ein anderer Zug in entgegengesetzter Richtung einfuhr, erklärte am Unfallort ein Sprecher der Polizei dem Fernsehsender TN.

Unter den Verletzten waren Menschen, die sich auf dem Bahnsteig befanden, sagte der Chef des Feuerwehreinsatzes. Die meisten Todesopfer befanden sich im Bus. Die Rettungskräfte befreiten einen der Lokführer mit Beinbrüchen erst nach zwei Stunden aus den Trümmern.

Buenos Aires hat über hundert Bahnübergänge mit Schranken. Bauarbeiten für die unterirdische Verlegung der Unglücks-Bahnlinie über 32 Kilometer sollen noch im Jahr 2011 nach mehreren Jahren Verzögerung starten. Der hierzu notwendige Tunnelbohrer wurde am Montag im Hafen Zárate, 60 Kilometer nördlich von Buenos Aires, ausgeladen.

dpa

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