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Unbekannter bewirft Jungen mit Böller: Elfjähriger in Krankenhaus eingeliefert

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Von: Sarah Neumeyer

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An Silvester gibt es immer wieder Verletzte, oft kommt es durch Feuerwerk zu Verbrennungen.
An Silvester gibt es immer wieder Verletzte, oft kommt es durch Feuerwerk zu Verbrennungen. © Paul Zinken/dpa

Zum Jahreswechsel kommt es immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen mit Feuerwerk. In Rheinland-Pfalz werden zwei Kinder verletzt.

Kassel – Der Jahreswechsel stellt Kliniken, Feuerwehr und Rettungsdienste jedes Jahr vor Herausforderungen, denn durch Unfälle mit Böllern und Raketen kommt es häufig zu Verbrennungen und anderen Verlertzungen. Die Kliniken in Kassel bitten daher beim Umgang mit Feuerwerk um Bedacht. Bereits einen Tag vor Silvester hat es in diesem Jahr mehrere Verletzte gegeben.

In Ellerstadt im Landkreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) bewarf ein Unbekannter einen elfjährigen Jungen am Freitag (30. Dezember) mit einem Böller. Das Kind erlitt Verbrennungen zweiten Grades an der Brust und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden, wie die Polizei am Samstag (31. Dezember) mitteilte. Die Beamten suchen nun nach Zeugen des Vorfalls auf einem Spielplatz.

Silvester 2022: Selbstgebasteltes Feuerwerk detoniert und verletzt Mann schwer

In Wörth am Rhein (Rheinland-Pfalz) hantierten am Freitag drei Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren auf der Straße mit Feuerwerk. Einer von ihnen steckte laut Polizei einem 11-Jährigen einen brennenden Feuerwerkskörper unter das T-Shirt. Der Junge erlitt ebenfalls Verbrennungen an der Brust und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

In Baden-Württemberg ist ein Vater nach der Detonation eines selbstgebastelten Feuerwerkskörpers schwer verletzt worden. Der 23-jährige Sohn hatte im Elternhaus aus legalem Feuerwerk und Zusatzstoffen aus dem Internet einen Sprengsatz gebastelt und diesen auf einer Werkbank im Keller gelagert, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als der Vater am Freitagabend in dem Raum im Schwarzwaldort Schonach Flexarbeiten vornahm, kam es zur Detonation. Fenster und Türrahmen wurden aus der Verankerung gerissen. Der Vater kam mit schweren Verbrennungen in ein Klinikum. Der Sohn muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz rechnen. (sne mit dpa)

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